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LINZ. Nach der 1:2-NIederlage gegen Hartberg dürfte der Zug Richtung Meistergruppe für den LASK abgefahren sein.

Sascha Horvath (r). konnte die Niederlage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber nicht verhindern. (Foto: GEPA pictures)

Der LASK im ersten Durchgang mit mehr Spielanteilen, der Ball zirkulierte zumeist in den Reihen der Schwarz-Weißen. Wirklich zwingende Chancen waren in den Anfangsminuten jedoch Mangelmare. Hartberg wusste indes mit Konterangriffen gefährlich zu werden. So musste Florian Flecker in der 22. Minute rettend eingreifen, als er einen dieser Tempo-Gegenstöße vor dem heranstürmenden Noel Niemann wegspitzelte. Die Linzer kamen nach einer halben Stunde gefährlich vors Tor der Gäste. James Hollands Kopfball  nach Goiginger-Eckball landete allerdings über dem Kasten. Den Schlusspunkt des ersten Durchgangs setzen wieder die Gastgeber: Jürgen Heil schickte Linksaußen Avdidaj in den Sechzehner des LASK. Eine perfekt getimte Grätsche von Wiesinger machte diese Gelegenheit zunichte – es war die letzte vor dem Pausenpfiff.

Hitzige Schlussphase, wütende Angriffe

Nach dem Seitenwechsel waren es die Hausherren, denen die erste Chance gehörte – Marcel Schantl prüfte Schlager aus kurzer Distanz, der LASK-Kapitän hielt das Tor weiterhin sauber. In der 72. Minute dann die Führung für Hartberg. Heil schickte Dario Tadic auf die Reise, der zum 1:0 einschieben konnte. Der LASK stemmte sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage und fand in der Folge gute Chancen vor: Zunächst konnte ein Schussversuch Nakamuras noch entscheidend abgefälscht werden, dann scheiterte Karamoko nach Horvath-Assist und schließlich lenkte Swete einen Gruber-Distanzversuch noch übers Tor.

Die wütenden Angriffe des LASK führten fünf Minuten vor Schluss auch zum Ausgleich:  Hong mit dem Stanglpass auf Karamoko, der den Ball zum Ausgleich über die Linie drückte. Die Schlussminuten wurden dramatisch: Der LASK fand zunächst eine aussichtsreiche Kontersituation vor, doch der schwarz-weißen Offensivreihe gelang es nicht, den Angriff gefährlich zu Ende zu bringen. Und so jubelten am Ende die Hausherren. In der letzten Aktion des Spiels landet ein Eckball bei Dario Tadic, der zum Siegtreffer abstaubt.

Meistergruppe

Durch die Niederlage vergrößert sich der Rückstand des LASK auf einen Meistergruppen-Platz auf sechs Punkte. Kommende Woche steht für die Linzer das Derby gegen Ried auf dem Programm.

So spielte der LASK: Schlager – Flecker (75. Letard), Boller, Wiesinger, Potzmann – Holland, Michorl (82. Gruber) – Goiginger (66. Hong), Horvath, Nakamura (75. Schmidt) – Karamoko

Tore: Tadic (71., 90+4); Karamoko (86.)


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