Ausgleich im letzten Moment: Black Wings legen Protest ein (Update 21. Dezember, 16.29 Uhr)
LINZ. Lange hat es beim Spiel gegen Dornbirn am vergangenen Sonntag nach einem Sieg für die Black Wings ausgesehen. Doch im letzten Augenblick schaffen die Dornbirner den Ausgleich, als bereits die Schlusssirene aufheulte. Daraufhin haben die Black Wings Protest gegen die Entscheidung erhoben. Nun gibt es ein weiteres Update von Seiten der Linzer dazu.

Zur Erinnerung: Nach langem Videostudium entschieden die Schiedsrichter am Sonntag, den Treffer der Vorarlberger zuzulassen. Mit dem Ergebnis, dass die Dornbirner schließlich einen Sieg in der Overtime mit nach Hause nehmen konnten. Gegen die Entscheidung der Schiedsrichter wollten sich die Linzer schließlich wehren, wie sie in einer Pressemeldung bekanntgegeben hatten: „Die Steinbach Black Wings Linz haben heute fristgerecht Protest gegen die Wertung des Spiels gegen Dornbirn (4:5 nach Verlängerung) am Sonntag eingebracht.“ Manager Gregor Baumgartner fügt an: „In keiner von uns verfügbaren Kameraeinstellung ist ersichtlich, dass der Puck vor Ablauf der Spielzeit die Torlinie überquert hat. Bei vollständigem Ablauf der Spielzeit beginnt die Sirene zu heulen. In mehreren Videos ist aber klar ersichtlich, dass die Sirene bereits vor der Schussabgabe zu heulen begonnen hat. Dazu kommt auch noch die Zeit, die der Puck von der Schussabgabe bis zur Linie braucht. Weiters konnte uns seitens der bet-at-home ICE Hockey League noch niemand schlüssig erklären, welches Videosignal die Referees als Grundlage für ihre Entscheidung verwendet haben, nachdem die Schiedsrichter auf dem Eis zuerst ganz vehement auf „Kein Tor“ entschieden hatten. Um die Entscheidung auf dem Eis revidieren zu können, müssen sich beide Referees zu 100 Prozent sicher sein.“
Update: „Schlüssiges und eindeutiges Videomaterial“
Mitterweile haben die Linzer ein aktualisiertes Statement zu der Situation abgegeben. Demnach haben die Linzer von der bet-at-home ICE Hockey League „schlüssiges und eindeutiges Videomaterial erhalten, welches klar ersichtlich macht, dass der Puck in der strittigen Szene (Tor zum 4:4 in der Schlusssekunde) 0,2 Sekunden vor dem Ende die Linie überquert hat.“
Festzuhalten sei weiters, dass bei Schiedsrichterentscheidungen auf dem Eis kein Protest gegen eine Spielwertung zulässig sei. Deshalb wurde der trotz von den Steinbach Black Wings Linz geforderten Bitte um Aufklärung die Angelegenheit seitens der Bet-at-home ICE Hockey League nie als offizieller Protest behandelt.
“Weiters möchten wir uns bei der Bet-at-home ICE Hockey League für die kollegiale Zusammenarbeit und insbesondere für das zur Verfügung gestellte Videomaterial bedanken“, heißt es in der Stellungnahme.


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