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LINZ. Rund ein Monat nach dem Triple-Gewinn laufen bei den Oberbank Steelvolleys Linz-Steg die Kaderplanungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. In einem ersten wichtigen Schritt konnten die Linzerinnen die Mittelblock-Position wunschgemäß mit drei bekannten Gesichtern besetzen. Sophie Maass und Bojana Ubiparip verlängerten ihre Verträge. Andrea Duvnjak kehrt nach ihrer Kreuzband- Verletzung ins Team zurück.

Der Steelvolleys Mittelblock ist komplett mit Sophie Maass, Andrea Duvnjak und Bojana Ubiparip (Foto: GEPA pictures)

In der heimischen Volleyball-Szene laufen aktuell vielerorts die Telefone heiß. Die Teams stellen die Kader für die Saison 2023/2024 zusammen. Das gilt natürlich auch für die Steelvolleys, die neuerlich ein schlagkräftiges Team formieren wollen, um einen oder mehrere der Titel erfolgreich verteidigen zu können.

Manager Andretsch: „Diese Saison geht der Plan auf“

Auf der zentralen Mittelblock-Position gelang es Manager Andreas Andretsch sein Wunsch-Trio für eine weitere Saison an den Klub zu binden. „Letztes Jahr hat uns leider die schwere Verletzung von Andrea Duvnjak einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Heuer geht uns der Plan auf und wir werden wieder mit drei Österreicherinnen antreten.“

Möglich wird dies einerseits durch die Rückkehr von Duvnjak. „Im Frühling ist es bei ihr Woche für Woche nach oben gegangen. Wir haben sie beim Comeback bestmöglich unterstützt. Jetzt will und kann sie wieder voll angreifen. Sie ist ein echtes Eigengewächs. Insofern freut uns das umso mehr“, schildert Andretsch.

Gleiches gilt auch für Sophie Maass, die ihre Volleyball-Laufbahn vor 16 Jahren ebenfalls bei den Steelvolleys startete. Die 25-Jährige hat ihre Rolle im Team nicht zuletzt in der Finalserie eindrucksvoll unter Beweis gestellt und beim entscheidenden Finale als Topscorerin großen Anteil am Meistertitel. „Sophie bringt enorme Führungsqualitäten mit und ist im Finale zur Hochform aufgelaufen. Sie weiter im Team zu haben, hilft allen anderen Spielerinnen und auch dem Verein sehr“, streut Andretsch Maass Rosen.

Komplettiert wird das rotweiße Mittelblock-Trio von Bojana Ubiparip. Die Salzburgerin wechselte vor drei Saisonen nach Linz und ist aktuell mit der Matura beschäftigt. In den vergangenen Jahren arbeitete sich Ubiparip im Windschatten ihre Kolleginnen kontinuierlich nach vor und wurde 2022 mit der ersten Einberufung ins Damennationalteam belohnt.

Alle drei Spielerinnen stehen im erweiterten Kader des Damenationalteams. „Auf dieser Position hatte zuletzt kaum ein Konkurrent drei gleichwertige Spielerinnen. Ich bin sicher, dass uns das wieder auszeichnen wird. Im Spiel können wir verschiedene Akzente setzen. Letztlich ist es aber auch für das Training sehr wichtig, dass sich die drei gegenseitig fordern können“, zeigt sich Andretsch optimistisch.

Abschied von Silvie Pavlova

Mit einem weinenden Auge blickt Andretsch hingegen auf den Abschied von Silvie Pavlova. Die Tschechin hat sich in Linz hervorragend präsentiert. Beide Seiten hatten eine Verlängerung ins Auge gefasst. „Wir waren mit ihr sehr happy und hätten sie gerne im Team behalten. Mit vier Top-Mittelblockerinnen in die Saison zu gehen, wäre aber ein Luxus gewesen, den wir uns nicht leisten können und wollen. Wenn wir mit sehr guten heimischen Spielerinnen antreten können, ist das natürlich unsere bevorzugte Variante.“


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