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Ö/LINZ. Das österreichische Wasserski-Team holte Platz drei bei der EM in San Gervasio (Italien). Maßgeblich daran beteiligt war auch die Linzerin Nicola Kuhn, die sich Bronze im Trickbewerb holte.

Die österreichischen Medaillengewinner Nicola Kuhn und Luca Rauchenwald (Foto: ÖWWV)
Die österreichischen Medaillengewinner Nicola Kuhn und Luca Rauchenwald (Foto: ÖWWV)

Von einer Medaille träumte Carlo Basic (25) als jüngster EM-Coach aller Zeiten im Vorfeld. Nun darf er seinem Team zu drei Podestplätzen und insgesamt neun Top-5-Rängen sowie zehn Finalplätzen gratulieren.

Allen voran Luca Rauchenwald (Kärnten), der mit 63,60 Metern nach zweimal EM-Bronze zu Silber flog. Außerdem landete der Pörtschacher in der Kombination hinter dem Linzer Dominic Kuhn auf Rang sechs. Claudio Köstenberger blieb dagegen erneut ohne Edelmetall: Nach einem 61,70-Meter-Satz ging der Mann vom WSC Ossiachersee als Qualifikations-Dritter ins Finale, verpasste aber mit 59,60 Metern das Podest und wurde Vierter. Der Linzer Alexander Gschiel (WSZ Salmsee) landete mit 55,70 Metern vor Dominic Kuhn (55,10 Meter) auf Platz acht und wurde als Slalom-Zwölfter auch Kombinations-Zehnter.

Für Medaille Nummer zwei sorgte Nicola Kuhn: Wie im Vorjahr konnte die Linzerin als Dritte auf das Trickpodest klettern, drehte 6.460 Punkte und egalisierte damit ihren österreichischen Rekord: „Ich freu mich wahnsinnig, hab heute echt nicht mit einer Medaille gerechnet. Ich wollte meine Leistung abrufen und das ist mir gelungen! Auch mit Platz fünf im Slalom bin ich sehr zufrieden!“ Danach sah Nici, wie ihr Bruder Dominic mit 9.310 Zählern als Vierter das Trick-Podest um 20 Pünktchen verpasste: „Ich bin wahnsinnig stolz auf Domi! So eine Leistung im Finale bei einer EM zu erbringen – das ist richtig gut!“, so Nicola. Der Linzer wurde dazu Kombinations-Fünfter.

Die Overall-Bronzene des Vorjahres, Lili Steiner (WSC Ossiachersee/Kärnten), landete sowohl im Springen als auch in der Kombination auf Rang fünf, wurde dazu Trick-Neunte.

All diese Leistungen hievten das ÖWWV-Team in der Gesamtwertung auf Platz drei.


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