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LINZ. Die Oberbank Steelvolleys sind mit einem 3:0-Auftaktsieg gegen TSV Hartberg in die Austrian Volley League (AVL) Women gestartet. Nur 24 Stunden später setzten sie sich in der 2. Runde des Austrian Volley Cup auch gegen den ehemaligen Erstligisten Purgstall mit 3:1 durch. Damit stehen die Linzerinnen im Cup-Achtelfinale.

Jubel bei den Linzer Steelvolleys (Foto: GEPA pictures/Daniela Moser)
Jubel bei den Linzer Steelvolleys (Foto: GEPA pictures/Daniela Moser)

Der Saisonstart in die AVL Women ist geglückt. Die Linzerinnen setzten sich gegen den TSV Hartberg mit 3:0 durch. Und das obwohl die Vorzeichen nicht rosig standen. Denn die Linzerinnen mussten auf Topscorerin Jessica Nunge verzichten. Bei der Amerikanerin ist eine alte Bauchmuskelverletzung wieder akut geworden. Sie konnte nur von der Bank zusehen. Ihr Ersatz, Magdalena Schmolmüller, lag donnerstags noch mit Fieber im Bett und meldete sich gerade rechtzeitig zum Match zurück.

Beim Stand von 3:1 die nächste Schrecksekunde. Schmolmüller landete nach einer Blockaktion auf dem Fuß einer Gegnerin und musste ausgewechselt werden. Eine zunächst erwartete schwere Verletzung erwies sich zum Glück im Verlauf des Satzes als weniger dramatisch. Die 18-Jährige konnte nach einer Auswechselung wieder zurück auf das Feld und war am Ende wieder direkt an der 1:0- Führung beteiligt.

Coach Jakub Brecka zeigt sich mit dem Sieg zufrieden: „In Anbetracht der Umstände müssen wir mit dem 3:0-Sieg sehr zufrieden sein. Wir haben fast die gesamte Zeit nur mit Österreicherinnen gespielt, waren im Schnitt knapp über 20 Jahre alt. Es war nicht alles perfekt, aber wir haben als Team super gekämpft. Andere Teams haben in den ersten Runden bereits Punkte liegengelassen, wir heute drei gewonnen. Das spricht für uns!“

Weiter geht's am Samstag, 19. Oktober, in der SMS Linz-Kleinmünchen mit einer Neuauflage des letztjährigen Halbfinalduells gegen UVC Holding Graz. Beginn ist um 19 Uhr.

Steelvolleys stehen im Cup-Achtelfinale

Bereits am nächsten Tag mussten die Steelvolleys im Austrian Volley Cup ran. Am Ende stand ein 3:1-Sieg gegen Purgstall zu Buche - immer noch ohne Jessica Nunge und auch Magdalena Schmolmüller fehlte. Die Schmerzen ihrer Überknöchelung hatten in der Nacht deutlich zugenommen.

Trainer Brecka: „Im Cup zählt am Ende nur der Sieg. Das haben wir geschafft. Mit zwei Diagonalangreiferinnen am Feld haben wir noch nie gespielt. In dieser kleinen Halle haben wir uns in der Annahme dann doppelt schwergetan. Nachdem wir den zweiten Satz noch aus der Hand gegeben haben, hat Purgstall eine Chance gewittert und noch mehr riskiert. Keine leichte Situation für das Team. Insofern bin ich sehr froh, dass wir uns am Ende durchgesetzt haben.“


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