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LINZ. Thomas Preining hat es geschafft: Mit einer fehlerlosen Vorstellung und Platz drei im letzten Saisonrennen auf dem Hockenheimring sicherte sich der Linzer seinen zweiten DTM-Titel nach 2023.

Thomas Preining hat sich erneut zum DTM-Champion gekrönt. (Foto: Gruppe C Photography/ADAC Motorsport)

Mit 20 Punkten Vorsprung war der Porsche-Werksfahrer von Manthey als Favorit ins entscheidende Rennen gegangen. Dort behielt er die Nerven und machte den Titelgewinn perfekt. „Das ist einer der schönsten Momente meines Lebens. Es ist schwer, die vielen Emotionen in Worte zu fassen. Beim Start war höchste Konzentration gefragt, um in keine Kollision verwickelt zu werden. Als ich nach der ersten Runde bereits auf Platz vier vorgefahren war, wusste ich, dass es ein großer Tag für uns werden kann“, sagte Preining.

Von Rang acht zum Titel

Dabei verlief sein Weg zum Titel alles andere als geradlinig. Auf den Heimsieg beim Saisonauftakt am Red Bull Ring in der Steiermark folgten sieben Rennen ohne eine Platzierung unter den besten fünf. Zur Saisonhalbzeit lag Preining nur auf Rang acht der Gesamtwertung. In der zweiten Saisonhälfte gelang ihm jedoch eine beeindruckende Aufholjagd: Sechsmal in Folge fuhr er aufs Podium – eine Serie, die zuvor noch keinem Fahrer in der GT3-Ära der DTM gelungen war. Besonders das Wochenende am Sachsenring erwies sich als Wendepunkt. Mit den Plätzen zwei und drei machte Preining aus einem Rückstand von 16 Punkten auf Spitzenreiter Maro Engel einen Vorsprung von 23 Zählern.

„Wir haben in der Schlussphase der Saison unter Druck keine Fehler gemacht, das war entscheidend für diesen Erfolg. Ich habe in Hockenheim schon mehrfach um den DTM-Titel gekämpft, diese Erfahrung hat mir sicher geholfen. Ich bin unglaublich stolz auf diese großartige Teamleistung“, sagte der 28-Jährige.

Mit seinem zweiten Titel gehört Preining zu einem kleinen Kreis: In der mehr als 40-jährigen Geschichte der DTM ist er erst der achte Fahrer, der mindestens zweimal Champion wurde – und der erste Österreicher. Damit festigt der Linzer im Porsche 911 GT3 R mit dem markanten Grello-Design seinen Platz unter den prägenden Gesichtern der Serie.


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