LINZ. Sehr erfreuliche Zahlen konnten Uwe Schmitz-Gielsdorf, der Kaufmännische Direktor des Landestheaters, und Landeshauptmann Josef Pühringer vorlegen bei ihrer Spielzeitbilanz 2014/2015.

„Es gibt immer wieder die öffentliche Debatte um zuviel Gelder für die Kultur, ich denke aber, man muss das aus dem Blickwinkel des Erfolges sehen“, so Landeshauptmann Josef Pühringer.
Einen solchen Erfolg lässt die Bilanz durchaus erkennen. In der Spielzeit 2014/2015 hatte das Landestheater Linz mit all seinen Häusern insgesamt 374.734 Besucher und damit ein Besucherplus von 9,4 Prozent gegenüber der Spielzeit 2013/2014. Die Häuser seien trotz anspruchsvollem Programm gefüllt, so Pühringer. Die Anzahl der Abonnenten stieg um knapp sechs Prozent auf 16.709 an. Am gesamten Besucherzustrom bedeutet das einen Anteil von knapp 27 Prozent.
27 Prozent Eigendeckungsgrad
Erstmals wurde die Zehn-Millionen Euro-Grenze bei den Erlösen aus dem Kartenverkauf überschritten (10,344.979 Euro), ein Plus von über 27 Prozent. Diese deutliche Steigerung ermöglichte damit auch erstmals einen Eigendeckungsgrad von 27 Prozent. Solche Zahlen würde derzeit kein anderes Landestheater in Österreich bringen, so Pühringer. Vor allem den sehr erfolgreichen Musical-Produktionen „Les Misérables“ (33.063 Besucher in 32 Vorstellungen) und „Elisabeth“ (46.791 Besucher in 40 Vorstellungen) ist dieses Ergebnis zu verdanken. 40,1 Millionen Euro an Zuschüssen kommen von der öffentlichen Hand.
Auch weitere Zahlen lassen staunen: 954 Vorstellungen wurden in der Saison 2014/2015 gespielt (2013/2014: 878), davon 714 Eigenproduktionen, 135 Gastspiele und 105 Sonderveranstaltungen.2016 ist für das Landestheater ein Jahr der Veränderungen, eine der Herausforderungen 2016 wird die Sanierung an der Promenade sein. Im April beginnt diese, die erste Premiere ist für 6. Jänner 2017 angesetzt.


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