Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. In Oberösterreich ist der Trend hin zur erneuerbaren Energie ungebrochen.

Circa 80 Prozent des Stroms kommen aus erneuerbaren Quellen. Foto: Weihbold
Circa 80 Prozent des Stroms kommen aus erneuerbaren Quellen. Foto: Weihbold

„Die Energieversorgung in Oberösterreich basiert auf einem Mix von Energieträgern, der sich in den letzten Jahren insbesondere zu Lasten von Öl und zugunsten von erneuerbaren Energien verändert hat“, stellt Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl zum aktuellen OÖ. Energiebericht fest.

Etwa 25 Prozent des Bruttoinlandsenergieverbrauchs werden mit Mineralöl, 19 Prozent mit Erdgas, 24 Prozent mit Kohle und 32 Prozent mit erneuerbaren Energien gedeckt. Unter diesen ist die Biomasse der mengenmäßig bedeutendste Energieträger. Etwa 80 Prozent des Stroms kommen aus erneuerbaren Quellen. In diesem Bereich der Stromerzeugung ist Wasserkraft mit 70 Prozent der wichtigste Energieträger. Am gesamten Wärmeverbrauch ist der erneuerbare Anteil in OÖ bei 45 Prozent, bei der Raumwärme 60 Prozent. Im Verkehrssektor decken Biokraftstoffe etwa 7 Prozent des Kraftstoffverbrauchs in OÖ ab, 500 GWh an elektrischer Energie werden für Transportzwecke genutzt.Anders als in vergleichbaren Ländern ist der Bruttoinlands-Energieverbrauch in OÖ seit 2005 etwa konstant geblieben, trotz deutlichem wirtschaftlichen Wachstums. Ursache der Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch sind der technologische Fortschritt und die sparsamere und effizientere Energienutzung.

Der Trend hinzu erneuerbaren Energieformen soll auch weiterhin fortgesetzte werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden