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LINZ. Im Jahr 2015 setzt sich im Magistrat Linz der Trend einer Verschiebung der Personalschwerpunkte von der Kernverwaltung hin zur städtischen Kinderbetreuung weiter fort.

Bei Kinderbetreuung wird aufgestockt. Foto: Stadt Linz
Bei Kinderbetreuung wird aufgestockt. Foto: Stadt Linz

Insgesamt 3.604 Mitarbeiter zählte der gesamte Magistrat Linz im Jahr 2015, dazu kommen noch 124 Lehrlinge sowie 318 „Jobimpuls“-Mitarbeiter. Während sich der Personalstand in der Kernverwaltung in den vergangenen sieben Jahren um 105 Mitarbeiter verringerte, stieg die Zahl der Mitarbeiter in der Kinderbetreuung seit 2008 um 50 Prozent von 882 auf 1.328 Mitarbeiter an. Davon sind 94,4 Prozent – also 1.253 Mitarbeiter – Frauen. „Die Stadt hat nur beschränkte Mittel zur Verfügung, daher arbeiten wir permanent an Verbesserungen in der Verwaltung. So werden dringend benötigte Ressourcen für mehr Mitarbeiter in der städtischen Kinderbetreuung frei“, sagt Personalreferent Vizebürgermeister Christian Forsterleitner. Die „Kernverwaltung“ der Landeshauptstadt zählte im Jahr 2015 2.218 Mitarbeiter. Ein Viertel der über 2.000 Stellen – welche umgerechnet 1.885 Vollzeitstellen entsprechen – sind pragmatisierte Beamte (550), etwas mehr als die Hälfte (1.213) sind Vertragsbedienstete. Dazu kommen 313 Honorarkräfte und 124 Lehrlinge. Die Zahl der pragmatisierten Beamten ist rückläufig: Im Vergleich zu 2014 (578) ging sie um 28 zurück. Die Zahlen von 2015 zeigen auch, dass Teilzeit überwiegend von Frauen genutzt wird. Etwa jede zweite Magistratsmitarbeiterin nimmt diese in Anspruch (54 Prozent).

Führungskräfte: Mehr Durchmischung erwünscht

Die 93 Führungspositionen im Magistrat (Führungsboard, Geschäftsbereichsdirektionen, Abteilungsleitungen) sind mit 27 Frauen und 66 Männern besetzt. Zwei Drittel der Führungskräfte sind über 50 Jahre alt. Lediglich fünf leitende Mitarbeiter sind derzeit jünger als 40 Jahre. „Wir wollen künftig noch mehr Frauen in Führungspositionen bringen. Darüber hinaus wollen wir künftig auch eine noch bessere Altersdurchmischung bei Führungskräften erreichen, indem geeignete junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sukzessive an Führungsaufgaben herangeführt werden“, sagt Personalreferent Vizebürgermeister Forsterleitner.


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