Kepler Uniklinikum mit Zusammenlegung im Zeitplan
LINZ. Die ersten Medizinstudenten sind im Oktober nach Linz gekommen und auch sonst ist das „Projekt Kepler Universitätsklinikum“ auf Schiene - davon hat sich auch Landeshauptmann Josef Pühringer vor Ort überzeugt.

Im Oktober beginnt in OÖ eine neue wissenschaftliche Ära. Gemeinsam mit der JKU begrüßte das Kepler Universitätsklinikum unlängst die ersten Medizinstudierenden in Linz. 10 Monate nach der Zusammenführung zum Uniklinikum ist Gesundheitsreferent Landeshauptmann Josef Pühringer heute zu Gesprächen mit Mitarbeitern sowie Betriebsräten zusammengekommen. Dabei ging es um aktuelle Entwicklungen im Klinikum, den Veränderungsprozess und Synergien im Sinne der Versorgungsqualität. Auf dem Programm stand auch ein Besuch der neugestalteten Stationen im Palliativbereich und in der Akutgeriatrie/Remobilisation. Im Kepler Uniklinikum traf der Landeshauptmann und Gesundheitsreferent auch zu einem Gespräch über die Themen der Medizinischen Fakultät Linz mit Rektor Meinhard Lukas und Vizerektorin Petra Apfalter zusammen.
Zusammenlegung läuft planmäßig
Auf allen Ebenen arbeiten derzeit Mitarbeiter an der Harmonisierung der Arbeitsabläufe und am Aufbau der Zielorganisation des Kepler Universitätsklinikums. Der Prozess unter dem Motto „Zusammen_wachsen“ schreitet zügig voran. Dabei sein sich sowohl der ärztliche Direktor Hein Brock, als auch die kaufmännische Direktorin Elgin Drda und Pflegedirektorin Simone Pollhammer einige, dass der Prozess sehr gut voranschreitet. Drda nennt als Beispiel die komplexe Zusammenlegung der EDV-Systeme: „Der IT-Bereich zeigt, dass wir im Zeitplan liegen.“ Brock fügt hinzu, dass auch das Budget eingehalten wird.
Bestellungen der Professoren
Als Bauherr des geplanten Lehr- und Forschungsgebäudes der Medizinischen Fakultät schafft das Kepler Uniklinikum Raum für innovative Lehre und Forschung. Mit dem zeitgerechten Abschluss der Vorentwurfsplanung wurde kürzlich ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der Baustart ist für 2018 und die Inbetriebnahme für 2021 vorgesehen. Das Campusgebäude (ca. 12.500 m2 Nutzfläche) wird in Nachbarschaft zur Blutzentrale des Oberösterreichischen Roten Kreuzes und zur OÖGKK errichtet. Die Nähe zum Kepler Universitätsklinikum soll eine ideale Verknüpfung von Patientenversorgung, Lehre und Forschung ermöglichen. „Es gibt eine Dreifaltigkeit, die gleichwertig ist: die Forschung, die Lehre und die Versorgung“, präzisiert Pühringer. Er zeigt sich auch optimistisch was die Berufungen der klinischen Professuren anbelangt: die ersten der Professoren für die medizinische Fakultät stehen fest. Bei einem weiteren Posten befinden sich die Verhandlungen im Finale. Man werde es zwar nicht schaffe, alle sieben Ausgeschriebenen bis Ende des Jahres zu besetzen, dies liege jedoch eher an der Länge des Verfahrens als an einem Mangel an Bewerber.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden