Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Das Rennen war am Sonntag schon um kurz nach 17 Uhr so gut wie entschieden: Der nächste österreichische Bundespräsident wird Alexander Van der Bellen heißen. Seinen Sieg verdankt der ehemalige Grünen-Chef dabei auch den starken Ergebnissen in großen Städten wie Wien oder Linz.

  1 / 5   Der Jubel der Grünen bei der Wahlparty in der Tabakfabrik war am Wahlabend schon früh groß. Foto: Grüne

62,8 Prozent gaben bei der ersten Stichwahl am 22. Mai 2016 in Linz die Stimme für Alexander Van der Bellen ab, dieses Ergebnis konnte er nun sogar noch steigern: Er kam auf 65,7 Prozent der Stimmen (bei 63.988 abgegebenen Stimmen). Sein Kontrahent Norbert Hofer (FPÖ) kam im Mai auf 37,2 Prozent der Stimmen und nun auf 34,3 Prozent (33.457 abgegebene Stimmen). Insgesamt waren 140.477 Linzer und Linzerinnen wahlberechtigt.

Wahlbeteiligung gestiegen

Die Wahlbeteiligung in Linz lag bei 71 Prozent. Im Mai schritten noch 68,1 Prozent der Linzer zur Wahlurne. Im ebenfalls SPÖ-regierten Steyr erreichte Van der Bellen am Sonntag 56,06 Prozent. Klarer als im Mai entschied sich auch die Statutarstadt Wels am Sonntag für Van der Bellen: 54,99 Prozent stimmten für ihn, 45,01 Prozent für Hofer. Und das, obwohl seit der Gemeinderatswahl im Herbst 2015 mit Andreas Rabl ein freiheitlicher Bürgermeister das Stadtzepter schwingt.

„Unzählige freiwillige Helfer, motivierte Aktivisten und ehrenamtliche Unterstützer über Parteigrenzen hinweg haben diesen historischen Tag erst ermöglicht“, freute sich der Linzer Bezirkssprecher Severin Mayr.

Das Linzer Endergebnis stellt sich wie folgt dar:

Dr. Alexander Van der Bellen     65,7 Prozent (63.988 abgegebene Stimmen)

Ing. Norbert Hofer                    34,3 Prozent (33.457 abgegebene Stimmen)

Die Sprengelergebnisse sind auf http://www.linz.at/zahlen/100_Wahlen/059_BR16/ online abrufbar.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden