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LINZ. Nach sechs Jahren in dieser Funktion wird der 37-jährige Linzer Severin Mayr Ende Februar nicht mehr als Linzer Bezirkssprecher und Parteichef antreten. Im Gespräch mit Tips erklärt er die Beweggründe dafür und blickt auf eine bewegte Zeit in Linz zurück.

Seit der Landtagswahl 2015 ist der Linzer Severin Mayr im Landtag für die Bereiche Verkehr, Sport und Kultur im Einsatz für die Oö. Grünen. Foto: Grüne/Hölzl

„Ich bin Linzer und wohne auch hier, aber durch meine Landtagsarbeit hat sich eben einiges verschoben. Der reine Linzfokus, den ich noch im Gemeinderat hatte, ist nicht mehr so gegeben. Aber ich habe wenig Sorge, dass sich da keine geeignete Person findet“, berichtet Mayr. Ende Februar steht der Nachfolger bzw. die Nachfolgerin fest. Seit der Landtagswahl 2015 ist der Linzer Severin Mayr im Landtag für die Bereiche Verkehr, Sport und Kultur im Einsatz für die Oö. Grünen.  

Rückblickend gebe es vieles, was positiv in Erinnerung bleibt: „Was stark gelang, ist, dass wir einen Professionalisierungs-Schub bekamen, was Kampagnenarbeit oder strategische Arbeit betrifft. Alle Wahlen, die es in meiner Amtszeit in Linz gab, endeten außerdem mit einem Plus, Highlight war dabei sicherlich die Gemeinderatswahl 2015. Wir haben es zudem geschafft, nicht aus einem Elfenbeinturm heraus zu sagen, was richtig ist, sondern haben etwa mit 10.000 Hausbesuchen innerhalb weniger Wochen direkt mit den Menschen auch unser Parteiprogramm erstellt und ihnen zugehört. Auch das erfolgreiche Format der Radrettung wurde ja entwickelt, um in den Stadtteilen präsent zu sein und mit den Menschen direkt in Kontakt zu kommen.“

„SPÖ und ÖVP hecheln hinterher“

Langweilig wird ihm auch als Landtags-Abgeordneter eher nicht, dafür sorgen schon die Regierungskonstellationen: „Wir erleben in Oberösterreich Jahre des Rückschritts. Immer wenn die FPÖ mitregiert, geht es scharf nach rechts, die ÖVP am Land und die SPÖ in der Stadt hecheln verzweifelt hinterher und glauben, sie gewinnen etwas, wenn sie blaue Politik machen. Bei solchen Konstellationen und dem scharfen Druck, der von Rechts kommt, sind die Grünen als Korrektiv wichtiger als je zuvor.“


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