Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ÖSTERREICH/BRÜSSEL. „Wir können innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums zu einer nachhaltigen Konjunkturstabilisierung kommen. Wir dürfen aber nicht übersehen, dass am Horizont Gewitterwolken in Form des Brexit, einer langsamer wachsenden Konsumnachfrage und steigender Inflation aufziehen. Weitere Reformen sind notwendig, um hier aktiv gegenzusteuern und die positive Entwicklung beibehalten zu könne“, erklärt Ulrike Rabmer-Koller, und WKÖ-Vizepräsidentin in Brüssel anlässlich der Präsentation des KMU-Barometers im Rahmen des europäischen Sozialpartnergipfels gegenüber EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Ratspräsident Donald Tusk.

WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller mit Kommissionspräsident Juncker und Ratspräsident Tusk bei ihrem Treffen in Brüssel. Foto: UEAPME

Handlungsbedarf besteht vor allem im Bereich der Unternehmensinvestitionen. Der Fokus der Unternehmen liegt weiterhin auf Ersatzinvestitionen und nicht auf Neuinvestitionen. Die Auswertung für Österreich zeigt: Nur 30 Prozent der KMU geben Neuinvestitionen als Hauptmotiv für geplante Investitionen an. Rund ein Drittel plant für die kommenden zwölf Monate keine Investitionen. Positiv fällt auf, dass KMU, die Neuinvestitionen planen, diese mit zunehmender Innovation und Digitalisierung begründen. Vor diesem Hintergrund betont Rabmer-Koller: „Dieser Befund verlangt nach weiteren Investitionsanreizen und dem Abbau bestehender Investitionshürden. Ebenso wichtig – in Europa wie auch in Österreich- sind ein stärkerer Bürokratieabbau, die Modernisierung und Flexibilisierung des Arbeitsrechts sowie weitere Anstrengungen bei der beruflichen Aus-und Weiterbildung zur Sicherung des Fachkräftebedarfs von morgen, insbesondere im Hinblick auf digitale Kompetenzen. Eine Kombination aus diesen Maßnahmen stärkt KMU und schafft ein für alle Unternehmen positives (Investitions) Umfeld.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden