LINZ. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016 (Oktober 2015 bis September 2016) konnte im Vorjahresvergleich um 9,7 ProzenLINZ. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016 (Oktober 2015 bis September 2016) konnte im Vorjahresvergleich um 9,7 Prozent auf 40,6 Millionen Euro gesteigert werden.t auf 40,6 Millionen Euro gesteigert werden.

„In Summe war es ein sehr gutes Geschäftsjahr 2016“, zeigt sich Erich Haider, Generaldirektor der Linz AG, zufrieden. Die Umsatzsteigerung ist in erster Linie auf die positive Entwicklung im Bereich Transportlogistik zurückzuführen. Hier erhöhte sich der Umsatz um 22,5 Prozent bzw. 3,2 Millionen Euro. Vor allem die internationalen Transporte sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Sehr erfreulich entwickelte sich auch die Sparte Lagerlogistik – insbesondere in den Segmenten Tiefkühl- und Gefahrgutlager. In dieser Sparte steigerte sich der Umsatz um 7,7 Prozent bzw. rund 500.000 Euro.
Rückgang bei Containerverkehr und Wasserumschlag
Das Geschäftsjahr 2016 war im Containerverkehr von einem leichten Rückgang gekennzeichnet. Beim Container-umschlag wurde ein Rückgang von 4,2 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 verzeichnet. „Dazu muss man aber auch sagen, dass der Ennshafen ausgebaut hat“, so Haider. „Wir hatten allerdings mit stärkeren Rückgängen gerechnet“, zeigt sich Harald Kronsteiner, Leiter der Linz AG Hafen, pragmatisch. Für die kommenden Jahre wird dementsprechend wieder eine Steigerung erwartet. Beim Wasserumschlag gab es aufgrund des Niedrigwassers einen Rückgang um 13,4 Prozent. Hier würde man sich von Bayern einen Ausbau der Seichtstelle in der Mühlhamerschleife wünschen. „Mit 26 Einsätzen im Jänner und Februar hat Eduard, der Eisbrecher, sich wieder bewährt“, schmunzelt Kron-steiner jedoch.
„Vergleichsweise wenig Investitionen“
Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2016 rund 2,2 Mio. Euro investiert. Dies ist im Vergleich zur sehr niedrigen Investitionssumme aus dem Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 0,9 Mio. Euro eine deutliche Steigerung – jedoch im Vergleich mit den vorangegangenen Jahren als niedrig zu bezeichnen. Bei den getätigten Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um Planungsleistungen für das „Projekt Neuland“, Adaptierungen von Lagerhallen sowie die Anschaffung einer neuen Transportlogistik-Software. Die restlichen Investitionen im Geschäftsjahr 2016 fielen für verschiedene Containerstapler, Flurförderzeuge und für diverse technische Ausstattungen an. An der Umsetzung des „Projektes Neuland“ wird intensiv gearbeitet, sodass in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Beschleunigung der Investitions-tätigkeit zu rechnen ist.
Ausblick auf die Investitionen von 2017
Im Geschäftsjahr 2017 kommt es wieder zu einer Steigerung des geplanten Investitionsvolumens auf rund 8,3 Mio. Euro, wobei die Schwerpunkte in der Errichtung des Lagerhauses II/7 sowie auf der Vertiefung der Planungen für das „Projekt Neuland“ liegen. Aufgrund der jeweiligen Planungsfortschritte kann es aber auch in diesem Jahr zu Verschiebungen bei der Abwicklung der Investitionen kommen.


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