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OÖ/LINZ. Die Hypo OÖ hat ihr Geschäftsjahr 2016 äußerst erfolgreich abgeschlossen. Der Jahresüberschuss vor Steuern konnte auf 51,9 Millionen Euro (2015: 31 Millionen Euro) gesteigert werden.

In der Hypo-Zentrale in Linz ist man sehr erfreut über das Ergebnis. Foto: Weihbold
In der Hypo-Zentrale in Linz ist man sehr erfreut über das Ergebnis. Foto: Weihbold

Das ist ein Plus von 67,3 Prozent. Das gute Ergebnis ist jedoch nicht nur dem operativen Geschäft zu verdanken, sondern auch Einmal-effekten. „Für die potenziellen Risiken aus dem HETA-Moratorium wurden in den Bilanzen 2014 und 2015 entsprechende Vorsorgen gebildet. Diese konnten im Jahr 2016 zum Teil wieder aufgelöst werden“, betonte HYPO Generaldirektor Andreas Mitterlehner. Dies kommt vor allem den Aktionären zugute: Dieses Jahr werden einmalig sechs Millionen Euro an Dividende ausgeschüttet, statt wie sonst 870.000 Euro.

Geringes Risiko

Auch die Spar- und Giroeinlagen erhöhten sich – um 12 Prozent – auf 1,7 Milliarden Euro (2015: 1,52 Milliarden Euro). Die Kapitalausstattung der Bank wurde auch im Jahr 2016 weiter gestärkt. Das Kernkapital belief sich zum 31. Dezember 2016 auf 388,9 Millionen Euro (2015: 331 Millionen Euro). Die Kernkapitalquote stieg damit auf 12,5 Prozent (2015: 11 Prozent).

Zudem verweist Mitterlehner auf ein geringes Risiko im Ausleihungsgeschäft im österreichweiten Vergleich: Der in der Bilanz ausgewiesene Stand der Risikovorsorgen beträgt zum Bilanzstichtag lediglich 10,6 Millionen Euro (2015: 30,8 Millionen Euro). Damit konnte die Wertberichtigungsquote weiter reduziert werden und beträgt lediglich 0,19 Prozent (2015: 0,21 Prozent). Die NPL-Ratio (Non performing loans) betrug zum 31.12.2016 nur 0,3 Prozent. „Beide Werte machen deutlich, welch geringes Kreditrisiko vorhanden ist“, betont er. Dies liege auch an der soliden Positionierung als Wohnbaubank.

Das Ausleihungsvolumen reduzierte sich aufgrund der stichtagsbezogenen Nicht-nutzung von kurzfristigen Liquiditätslinien um 5,6 Prozent auf 5,59 Milliarden Euro (2015: 5,92 Milliarden Euro).

Stabiler Ausblick

Die Hypo Oberösterreich hatte mit 31. Jänner 2016 404 Mitarbeiter an 13 Standorten. „Wir haben einen Mitarbeiter-Stand, den wir seit mehreren Jahren so halten“, erklär Mitterlehner. „Es ist nicht geplant, dass wir hier eine Veränderung vornehmen.“

Für 2017 wird wie in den vergangenen Jahren wieder ein solides und stabiles Ergebnis erwartet.


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