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LINZ. Hessenpark, Bahnhof oder Hinsenkampplatz: Die Linzer Brennpunkte geraten weiter nicht aus den Schlagzeilen. Nach dem Vorbild von Rotterdam werden in Linz in den nächsten Wochen Sicherheitsforen in den Stadtteilen gemeinsam mit der Polizei durchgeführt, um die Thematik gemeinsam aufzugreifen.

  1 / 3   Einsatzkräfte am Hauptbahnhof. Sieben Polizisten wurden zwischen März 2016 und Februar 2017 am Linzer Hauptbahnhof durch Angreifer verletzt. Foto: Weihbold

Der 1. Termin ist am Mittwoch, 7. Juni 2017, um 19 Uhr im Volks-haus Auwiesen. Der 2. Termin ist am 21. Juni 2017 um 19 Uhr im Neuen Rathaus und der 3. Termin findet am 28. Juni 2017 um 19 Uhr im Volkshaus Kandlheim statt.

Stadtpolizeikommandant mit dabei

„Wir gewinnen einen anderen Eindruck, ob man direkt Gespräche mit den Menschen führt oder nur Kriminalstatistiken liest. Auch wenn das für uns Politiker auch manchmal unangenehm ist, wenn Bürger mit Dingen unzufrieden sind. Aber es geht auch darum, nicht erst kurz vor der Wahl öffentlich aufzutreten, sondern auch vorher Präsenz zu zeigen“, beschreibt der Linzer Sicherheits-Stadtrat, Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ), den Hintergedanken dieser Aktion. Unterstützt wird Wimmer bei den Diskussionen vom Linzer Stadtpolizeikommandanten Karl Pogutter.

„Nicht skandalisieren“

Auf die empfundene Stimmung beim so sensiblen Thema Sicherheit angesprochen, fällt bei Detlef Wimmer die Antwort eher vage aus: „Es gibt unterschiedlich ausgeprägte Bedrohungsbilder je nach Stadtteil. Da zu werten, was wichtiger oder weniger wichtig ist, geht nicht. Eine absolute Sicherheit wäre ein Wunschtraum, aber Linz soll so sicher wie möglich sein, das ist unser Ziel. Ich möchte Dinge weder beschönigen noch skandalisieren. Am Bahnhof hat sich etwa laut Polizei die Situation im Gegensatz zu März, wo es brenzlig war, bereits wieder entspannt. Wenn sich die Einsatzkräfte abstimmen, etwa bei den Kontrollen in Uniform und in Zivil, kann auch schon Präsenz abschreckend wirken, wie das Beispiel Krempl-Park ja zeigt.“ 

„Drogenproblematik wird immer prekärer“

Die Bürgerinitiative „Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“ hielt am 31. Mai den 3. Runden Tisch zur Situation vor Ort ab – mit ernüchterndem Ergebnis. „Es hat sich nichts grundlegend verbessert. Die Drogenproblematik im Park wird sogar immer prekärer“, so Obfrau Olga Lackner, die nun vor allem eine Verbesserung für die suchtkranken Menschen einfordert. “Verschärfte Regeln gegen Störenfriede in Parkanlagen“ fordert der Linzer ÖVP-Klubobmann Martin Hajart (Bild): „Neben Geldstrafen kann dies auch Sozialdienst sein.“

3x Sicherheitsforum

Die Termine des Sicherheitsforums:

7. Juni um 19 Uhr, Volkshaus Auwiesen (Facebook-Event)

21. Juni um 19 Uhr im Neuen Rathaus

28. Juni um 19 Uhr, Volkshaus Kandlheim


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