Nationalrat gedachte der Opfer des Linzer Doppelmordes
WIEN/LINZ (APA). Der Nationalrat hat zu Beginn seiner vermutlich letzten Sitzung im „alten“ Plenarsaal der Opfer des Linzer Doppelmordes mit einer Trauerminute gedacht. Der mutmaßliche Täter hatte im Vorfeld Sympathiekundgebungen für den „IS“ von sich gegeben und die Tat mit seinem Hass auf Österreich und die FPÖ begründet. Daher wurde zuletzt von einem islamistisch motivierten Mord gesprochen.

Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) verwies darauf, dass die genauen Hintergründe der Tat noch nicht geklärt seien. Auch wenn es daher in der Verantwortung der Politik liege, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und die Verunsicherung der Bevölkerung noch zu verstärken, könne man schon jetzt sagen, dass das Mitgefühl des Nationalrats der Familie und den Freunden der Ermordeten gelte.
„Auch Österreich nicht immun“
Immer wieder habe das Parlament in den vergangenen Jahren der Opfer islamistisch-fundamentalistischer Anschläge gedenken müssen, erinnerte Bures. Die Nachricht der „brutalen Ermordung“ habe nun bewusst gemacht, dass auch Österreich nicht immun gegen diese Tendenzen sei.


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