Voest: Umsatzzahlen wie vor der Finanzkrise und erstmals über 50.000 Mitarbeiter
LINZ. Der voestalpine-Konzern präsentierte seine Zahlen für das abgelaufene erste Quartal des Jahres 2017. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 17,3 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro steigern.

Die Zahlen des ersten Quartals 2017/18 würden zeigen, dass sich die Ausrichtung des Konzerns auf führende Technologie und Qualität sowie die permanente internationale Expansion bezahlt machen, gibt der Konzern in einer Aussendung bekannt.
„Die Umsatzentwicklung des voestalpine-Konzerns im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres stellt für uns die Rückkehr zum Ertragsniveau vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 dar. Zu diesem Rekordergebnis haben auch die starke Nachfrage aus dem Mobilitätssektor und die allgemeine Erholung der Marktlage beigetragen“, so Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. Vor allem die Steel Division profitiert von der guten Auftragslage und der besseren Preissituation.
So erfolgreich wie 2008
Allgemein befindet sich der Konzern damit auf einem wirtschaftlichen Niveau, das zuletzt 2008 vor der Finanzkrise nachgewiesen werden konnte. Die Umsatzzahlen konnten von 17,3 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gesteigert werden. In der Steel Division konnte der Umsatz um ein Drittel erhöht werden.
Auch das Betriebsergebnis und die Eigenkapitalquote konnten im ersten Quartal 2017 erhöht werden. Seit dem 30. Juni 2017 beschäftigt der internationale Konzern auch weltweit erstmals mehr als 50.000 Mitarbeiter.
Gute Aussichten für das zweite Quartal
Für das zweite Quartal 2017 können zwar noch keine stichhaltigen Prognosen getroffen werden, „allfällige negative Auswirkungen der aktuellen US-Wirtschaftspolitik werden sich aus aktueller Sicht jedenfalls in engen Grenzen halten“, so Wolfgang Eder. „Unabhängig davon erscheint die für das Geschäftsjahr 2017/18 deutlich positive Entwicklung von Umsatz und Ergebnis auf Basis der Ziffern des 1. Quartals gut abgesichert.“


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