Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Nach der angekündigten Sperre des Urfahraner Jahrmarktgeländes ab Herbst bestimmt die Zukunft des Areals weiter die Diskussion. Ein „runder Tisch“ aller Fraktionen soll Klarheit bringen.

Aus für über tausend Stellplätze am Urfahraner Jahrmarktgelände Foto: Weihbold
Aus für über tausend Stellplätze am Urfahraner Jahrmarktgelände Foto: Weihbold

„Wenn der Linzer Gemeinderat rasch die entsprechenden Beschlüsse für eine Widmungsänderung fasst, dann wäre in zwei bis drei Monaten eine Genehmigung durch das Land möglich. Um Zeit zu sparen, wäre es sinnvoll, die Verfahren zur Widmungsänderung und ein UVP-Verfahren parallel zu führen“, brachte Raumordnungsreferent Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl (ÖVP) ein, um eine künftige Parkplatz-Sperre des Areals am Urfahraner Jahrmarktgelände zu vermeiden, das bekanntlich als Grünland gewidmet war.

Für den Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) kein realistisches Szenario: „Eine Flächenumwidmung dauert mindestens zwei Jahre mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die von Strugl angekündigte schnelle Lösung mit drei Monaten ist nicht umsetzbar. Alles andere wäre Amtsmissbrauch.“

„Druck auf das Umland“

In den nächsten Wochen soll eine Besprechung mit allen vier Regierungsparteien eine Einigung über die künftige Vorgehensweise mit sich bringen. „Vielleicht übt unsere Entscheidung aber auch nötigen Druck aus aufs Land und die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden für den Ausbau der Mühlkreisautobahn oder Park-and-Ride-Zonen in Stadtnähe“, betont Luger, der wie FPÖ-Verkehrsstadtrat Markus Hein an der Sperre nach dem Herbst-Jahrmarkt festhält.

Grüne vermissen Umdenken

Der Verkehrssprecher der Linzer Grünen, Klaus Grininger, ist erstaunt, dass die drohende Sperre immer noch kein Umdenken auszulösen scheint. „Diskutiert wird lediglich, wie eine Umwidmung gelingen könnte, nicht aber über Ersatzstandorte und langfristige Lösungen für die Pendler“, kritisiert Grininger. „Dabei gehören etwa die versprochenen Park-and-Ride-Flächen umgesetzt.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden