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LINZ. Paukenschlag beim umstrittenen Tiefgaragenprojekt unter dem Andreas-Hofer-Park: Eine von Stadtentwickler Lorenz Potocnik angestoßene und von Stadtrat Markus Hein veranlasste Prüfung durch den Magistrat und die LINZ AG hat ergeben, dass die Garage auch auf einem angrenzenden, nur 200 Meter entfernten Grundstück errichtet werden könnte.

Lorenz Potocnik selbst gab im Mai 2017 den Anstoß zur Alternativen-Prüfung.
  1 / 2   Lorenz Potocnik selbst gab im Mai 2017 den Anstoß zur Alternativen-Prüfung.

Durch eine geringe Baukostenerhöhung von nur fünf bis zehn Prozent könnte so der gesamte Park gerettet werden. Potocnik: „Das alternative Grundstück gehört sogar dem Swietelsky-Konzern. Es wäre ein absoluter Irrsinn, den Park jetzt noch für diese Garage zu opfern“, so der NEOS-Gemeinderat, der jetzt Bürgermeister Klaus Luger in der Pflicht sieht: „Das ist der ideale Zeitpunkt, den Konflikt zwischen tausenden Anrainern einerseits und der Firma Swietelsky bzw. der Stadt zu beenden und einen gemeinsamen Neustart anzugehen. Die Politik ist nun gefordert, das Projekt der Garage unter dem Park sofort zu stoppen. Es wurde ganz klar bewiesen, dass es keinerlei technische oder wirtschaftliche Notwendigkeit zur Zerstörung des Parks mehr gibt.“

Die unter dem Andreas-Hofer-Park geplante private Tiefgarage würde die Grünanlage weitgehend zerstören, gut 20 Bäume würden sofort und in absehbarer Zeit verloren gehen.

„Grünfläche schützen“

Unterstützung bekommt Potocnik auch von den Linzer Grünen: „Unser Gemeinderatsantrag vom Mai, alternative Standorte zu suchen, ist nun doch erfüllt und hat gezeigt, dass es sehr wohl andere Möglichkeiten gibt, in dem Viertel Garagenplätze zu bauen“, informiert Wirtschaftssprecher Bernhard Seeber: „Bürgermeister Luger und Infrastrukturstadtrat Hein sind nun gefordert, sich zum Andreas-Hofer-Park zu bekennen und Schritte einzuleiten, damit die Grünfläche dauerhaft geschützt bleibt.“


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