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LINZ. Die Verwirklichung der wichtigen 2. Linzer Schienenachse steht auf der Kippe: Durch eine nun angekündigte Prüfung des Rechnungshofes herrscht bei den Planungen bis auf weiteres Stillstand.

Die Neue Donaubrücke kommt fix bis 2020, ob sie eine Bim queren wird, steht in den Sternen. Grafik: remi.lelievre

Vor zehn Jahren prominent in Person des damaligen SPÖ-Verkehrsministers Werner Faymann angekündigt, sollte 2017 eigentlich schon die erste Straßenbahn der zweiten Schienenachse die Donau queren. Doch zehn Jahre später ist ein Baubeginn dafür in weiter Ferne. Mehr noch: Da der Landesrechnungshof die Einbindung der Mühlkreisbahn von Urfahr kommend zum Linzer Hauptbahnhof prüfen wird, liegen die Planungen für die zweite Schienenachse inzwischen komplett auf Eis.

„Die kolportierten Errichtungskosten von 400 Millionen Euro sind in den nächsten Jahren weder von der Stadt noch vom Land zu stemmen“, spricht NEOS-Gemeinderat Lorenz Potocnik aus, was die Spatzen ohnehin von den Linzer Dächern pfeifen. Potocnik selbst schlägt vor, zur Verkehrsfreigabe der Neuen Donaubrücke 2020 zumindest auf eine neue Obus-Linie zurückgreifen zu können, die mit den neuen, 24 Meter langen Jumbo-Bussen der Linz Linien abgewickelt werden könnte.

„Bund gefordert“

Für den Linzer FP-Verkehrsstadtrat Markus Hein würde dies bestenfalls eine Übergangslösung darstellen: „Aus städtischer Sicht ist die zweite Straßenbahnachse weiter absolut notwendig, nur damit können wir den Hauptbahnhof wirklich spürbar entlasten. Auch die entwickelte Trasse fiel ja nicht vom Himmel.“ Für Hein wird auch der Bund künftig gefordert sein, den öffentlichen Verkehr mitzufinanzieren: „60 Prozent des Verkehrs findet in Großstädten statt, einzig Wien profitiert von Zuzahlungen davon. Das muss sich ändern.“

Derzeit heißt es für alle Beteiligten: warten auf den Rechnungshofbericht. Es wird vermutet, dass sich das Land aus dem Projekt verabschieden könnte, wenn die Kosten zu hoch ausfallen. „Die Stadt kann das Projekt sicher nicht alleine stemmen“, heißt es aus dem Büro von Bürgermeister Klaus Luger (SP).


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Gastuser
Gastuser
02.11.2017 22:29

unbedingt oberirdisch !!!

Bitte lest euch die Argumente für eine (viel billigere) oberirdische Trasse durch! https://www.verkehrswende-jetzt.at/2-straßenbahnachse/

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Gastuser
Gastuser
01.11.2017 00:44

Leistbare Transporttechnologie Skyway

Wie es aussieht ist jetzt schon die Zeit gekommen für Skyway in Linz! Schienengebundene Seilbahntechnik, die im aufbau und Betrieb... wesentlixh günstiger ist als alle anderen Transporttechnologien... Lg Raimund