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LINZ. 40 Wirtschaftsdelegierte haben am Montag beim Exporttag der Wirtschaftskammer OÖ. über 400 Beratungsgespräche für das Exportland OÖ geführt, weiters wurden Exportforen abgehalten.

Volles Haus bei der Exporters Night der WKOÖ im Palais Kaufmännischer Verein.
Volles Haus bei der Exporters Night der WKOÖ im Palais Kaufmännischer Verein.

Am Abend konnte WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer zahlreiche Gäste begrüßen, darunter LH-Stv. Michael Strugl, WKO-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller, WKOÖ-Vz.Präs. Angelika Sery-Froschauer, Vz.Präs. Clemens Malina-Altzinger, Dir. Walter Bremberger, Dir.-Stv. Hermann Pühringer sowie den Zweiten Landtagspräsident Adalbert Cramer.

Doris Hummer im Gespräch:

Derzeit läuft es ganz toll: 8,3 Prozent Wachstum beim Export in OÖ ist ein Alltimehigh. Für 2018 ist wieder ein Zuwachs von 7 Prozent prognostiziert. Leider gibt es aber auch dunkle Wolken: Brexit, US-Präsident Trump, Sanktionen (Russland).

OÖ macht ein Viertel der Exporte von Österreich, bei Dienstleistung sind es erst 11 Prozent, da ist also noch Nachholbedarf.

Michael Strugl im Gespräch:

Internationalisierung bedeutet auch, dass wir die besten Fachleute in Oberösterreich brauchen. Gerade ein Land wie Österreich braucht den Freihandel und somit den Abbau von Handelsschranken, denn wir können nicht alle erzeugten Waren im Inland verkaufen. Dazu müssen wir neue Märkte erobern. Das ist für OÖ überlebenswichtig. Wir müssen die Internationalität leben.

Gabriel Felbermayr, Ifo-Institut München (gebürtiger Bad Haller):

39 Prozent der Gewinne in Österreich werde durch den Internationalen Handel erzielt. Hinter China mit 44 Prozent liegt Österreich auf Platz zwei und vor Deutschland mit 35 Prozent. Die USA bringen es nur auf neun Prozent.

OÖ hat im internationalen Vergleich von 1991 bis 2011 massiv durch den Export gewonnen. Momentan brummt die Wirtschaft. Mit US-Präsident Trump und dem Chaos in Brüssel wird aber die nächste Rezession kommen. Der Binnenmarkt in Europa läuft nicht mehr so gut, als es schon war. Der Brexit wird sich für Österreich mit einer Milliarde negativ auswirken. Und auch die USA haben schon lange vor der Trump-Präsidentschaft Handelsbarrieren gegen ausländische Unternehmen eingezogen.


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