Ministertreffen im OÖ Landhaus
LINZ. Zu ersten Arbeitsgesprächen traf Landeshauptmann Thomas Stelzer heute Vormittag sowohl Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß, zuständig für Frauen, Familien und Jugend, als auch Reform- und Justizminister Josef Moser in Linz.

„Wir haben durchaus gemeinsame Interessen und wollen nicht nur darüber reden, wie wir es schaffen den Kompetenzdschungel zwischen Bund und Ländern zu lichten und für Klarheiten zu sorgen, wer wofür verantwortlich ist, sondern auch wirklich sagen: Just do it“, erklären Stelzer und Moser.
Angleichung des Jugendschutzes
Der beschlossene Familienbonus, die Frauenstrategie 2030 und der Jugendschutz waren unter anderem Themen beim Arbeitsgespräch zwischen Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß und Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Der Jugendschutz sollte auf eine vergleichbare Ebene gebracht werden. Wir werden in OÖ die Raucherlaubnis auf 18 Jahre erhöhen, wenn das Rauchen schon sein muss. Es geht nicht um ein neues Verbot, sondern darum möglichst spät den Einstige zum Rauchen zu setzen. Auch eine Anpassung der Ausgehzeiten kann ich mir vorstellen“, so Stelzer, der von Bogner-Strauß unterstützt wird: „Auch der Nichtraucherschutz ist mir wichtig, hier sind wir auf einem guten Weg. Das Angebot für Gewaltopfer möchte ich ausbauen. Mit einer Einbindung der Erkennungssymptomatik in die Curricula der Universitäten könnte man viel für den Opferschutz erreichen.“
Frauengesundheit als Priorität
Nach ihrem gemeinsamen Arbeitsgespräch sagte Frauen- und Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander hob die Bundesministerin darüber hinaus die oberösterreichische „Frauenstrategie 2030“ als vorbildlich hervor. „Wir haben gemeinsam mit den Geschäftsführerinnen der oberösterreichischen Frauenberatungsstellen und -vereine über aktuelle Entwicklungen gesprochen. Die Wichtigkeit der Gendermedizin wird von uns beiden. Frauen und Männer vertragen nicht immer die gleichen Medikamente bzw. haben eine andere Symptomatik. In Oberösterreich haben wir diese Einbeziehung in die Kepler Universtitätsklinikum bereits mit einigen Lehrveranstaltungen im Curriculum. Für die Landeskrankenhäuser und ihre Mitarbeiter nehme ich die Anregungen der Ministerin Bogner-Strauß gerne mit - bereits bei der Aufnahme etwaige Symptome von Gewaltopfer zu erkennen.“, so Haberlander.


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