„Med up“-Projekt soll Medizintechnik-Branche stärken
LINZ. Um Oberösterreich international als Top-Standort für Medizintechnik zu positionieren, wurde nun vom Land OÖ die Initiative „MED UP – Medical Upper Austria“ in Auftrag gegeben.

Die Initiative soll die Entwicklung neuer Technologien zur Steigerung der Effizienz und Qualität der integrierten Versorgung fördern, indem Wirtschaft, Forschung, Gesundheit und Bildung an einem Strang ziehen. Im Rahmen des Projektes werden vier konkrete Handlungsempfehlungen mit 6,4 Mio. Euro finanziert.
Mehr internationale Kooperationen ermöglichen
Das erste ist ein Leitprojekt mit dem Schwerpunkt Medical Engineering, welches mit 2,5 Mio. Euro dotiert ist und noch diesen Sommer ausgeschrieben werden soll. Ziel ist es, mit dem Projekt internationales Interesse für den Standort zu gewinnen. Parallel erfolgt die Erarbeitung eines detaillierten Strategiepapiers. Bis 2023 soll eine virtuelle Open Innovation Plattform zur internationalen Vernetzung bereitgestellt werden. Ab 2021 stehen rund 3,5 Mio. Euro für die Ausschreibung von kooperativen Projekten für Forschung und Wirtschaft bereit.
Verbesserungen für heimische Gesundheitsversorgung
„Die strukturierte Kooperation von Versorgung, Lehre und Forschung im MED UP – Medical Upper Austria wird zu einer verbesserten Versorgung und Behandlung von Patienten führen“, zeigt sich Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander überzeugt. Dementsprechend wichtig sind auch die Kooperationspartner des Projektes: die JKU, das Kepler-Klinikum, die Fachhochschulen, das bestehende Medizintechnik-Cluster (MTC) und 50 Unternehmen. Denn nur durch die Praxis und den Erfahrungen aus dem Klinik-Alltag könne man dies erreichen.


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