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LINZ. Ein Sicherheitsgipfel und eine hitzige Gemeinderats-Sitzung beschäftigten sich zuletzt damit, wie man mit dem schwellenden Konflikt am Südbahnhofmarkt-Areal umgeht.

Auch mehr Patrouillen von Polizei und Ordnungsdienst wurden angekündigt. Foto: Weihbold
Auch mehr Patrouillen von Polizei und Ordnungsdienst wurden angekündigt. Foto: Weihbold

Stadtpolitiker, Polizeichefs, Sozialarbeiter und Fachleute des Magistrats suchten am vergangenen Mittwoch nach Lösungen für den Konflikt am Südbahnhofmarkt. Dort sorgten verhaltensauffällige Menschen in letzter Zeit immer wieder für Verstimmung bei Kaufleuten und Anrainern – Tips berichtete.

So wurde bei diesem „Gipfel“ etwa vereinbart, dass es ab sofort mehr Patrouillen von Polizei und Ordnungsdienst am Areal gibt. Die meisten Menschen, die für den Ärger am Südbahnhof sorgen, sind jedoch psychisch krank, Drogenhandel gäbe es dort so gut wie keinen, wie die Polizeivertreter betonten. Darum suchen jetzt Fachleute der Stadt und Sozialarbeiter andere Plätze, wo die vermeintlichen „Radaubrüder“ vom Südbahnhofmarkt ihre Umgebung weniger beeinträchtigen können.

Alkhoholverbot kommt nicht

„Wir haben mit der Überprüfung konkreter Flächen und damit einhergehender Maßnahmen den Weg in die richtige Richtung beschritten“, befindet der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Ein Alkoholverbot wie etwa am Hessenpark werde es aber vorerst nicht geben. Die Linzer ÖVP blitzte in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag mit diesem Antrag bei allen anderen Fraktionen ab. „Ein Alkoholverbot würde hier zu kurz greifen. Wir brauchen vielmehr ein Bündel von Maßnahmen“, betont Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ).

Baier: „Rasch handeln“

ÖVP-Vizebürgermeister Bernhard Baier gehen die vereinbarten Schritte jedoch nicht weit genug: „Ich trete weiterhin dafür ein, dass rasch gehandelt wird. Auch mit Sofortmaßnahmen wie etwa einem Alkoholverbot und einer Schutzzone.“


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