„Sicher ist, wer sichtbar ist“
LINZ. Mit dem Beginn des Herbstes steigt auch wieder die Gefahr für Unfälle im Straßenverkehr. Das Infrastrukturressort des Landes OÖ und seine Partner appellieren daher auch heuer wieder zu besonderer Vorsicht – und Sichtbarkeit.

Kaum wird es draußen früher dunkel, häufen sich auch die Zahlen der Verkehrsunfälle. Ganz besonders gefährdet: Fußgänger, die zu dunkel gekleidet für den Autofahrer nur schwer oder zu spät erkennbar sind.
Laut einer Fünf-Jahres-Betrachtung passieren allein in den Monaten November, Dezember und Jänner 32 Prozent der jährlich zu verzeichnenden Unfälle mit Passanten. Um für mehr Bewusstseinsbildung zu sorgen, wird unter dem Motto „Sicher ist, wer sichtbar ist“ deswegen erneut auf die Wichtigkeit der richtigen Ausrüstung und Kleidung hingewiesen: „Ein großer Teil der Unfälle von Fußgängern im Straßenverkehr kann durch Verbesserung der Sichtbarkeit vermieden werden. Das Infrastrukturressort bietet daher kostenfreie Reflektorbänder an“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.
Nicht nur für Fußgänger, auch für Radfahrer seien die Bänder – angebracht an „bewegten Stellen“ – hilfreich, um auf sich aufmerksam zu machen. Erhältlich sind diese beim ÖAMTC undARBÖ. Zusätzlich wird Fußgängern und Radfahrern empfohlen, auf hellere Kleidung zu setzen und LED-Blinklichter und Stirnlampen zu verwenden. Weitere AktionenNeben 20.000 Reflektorhasen, die im Rahmen der Verkehrserziehung verteilt werden, wurden bereits im September 17.500 Warnwesten für Schulanfänger zur Verfügung gestellt. Die Verkehrspolizei erhält außerdem 2.000 Warnwesten mit Taschenfunktion, die im Rahmen von Schwerpunktaktionen an Fußgänger verteilt werden sollen.<


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