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LINZ. Bargeld ist weiterhin das beliebteste Zahlungsmittel der Österreicher. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die im Auftrag von Münze Österreich von der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführt wurde. 

Generaldirektor Gerhard Starsich (Münze Österreich) und Landeshauptmann Thomas Stelzer Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr

„Die Österreicher setzen nach wie vor auf Bargeld, das aber weit mehr Funktionen hat. Wenn Österreicher sparen, dann kommt Bargeld nicht nur als Zahlungsmittel Bedeutung zu, sondern auch als Werteaufbewahrungsmittel“, erklärt Gerhard Starsich, Generaldirektor der Münze Österreich.

Bargeld ist schnell und bequem

Die zentralen Ergebnisse der Studie: Ein Großteil aller Zahlungen (80 Prozent) läuft über Bargeld. Österreichische Haushalte halten Bargeld in ähnlicher Höhe wie Aktien oder Anleihen. Bargeld wird als schnell, bequem und einfaches Mittel gesehen. Bargeld fördert die soziale Inklusion. Digitale Zahlungsmittel können die Bargeldfunktion nur teilweise ersetzen, auch wenn diese zunehmen werden. Die Studie kann nicht bestätigen, dass die Abschaffung von Bargeld Effekte auf Kriminalität oder Schattenwirtschaft haben würde.

Initiative „Taschengeld“

Gleichzeitig wurde von Starsich und Landeshauptmann Thomas Stelzer auch die „Initiative Taschengeld“ präsentiert. „Damit soll jungen Leuten der Umgang mit Geld mitgegeben werden“, so Stelzer. „Wie wichtig es ist, den Kindern finanzielle Bildung mitzugeben, sehen wir auch an den hohen Zahlen der Verschuldung unserer Jugend.“

Die Münze Österreich stellt den heimischen Schulen dazu Unterrichtsmaterial für verschiedene Schulstufen zur Verfügung, um dort den Umgang mit Geld konkret anzusprechen.


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SchuldirektorChristophLudwig
SchuldirektorChristophLudwig
01.11.2018 10:10

Bargeld

Grundvoraussetzung ist aber, dass man Bargeld hat! Viele Menschen haben gar nur mehr wenig! Wie wird das wohl noch weitergehen mit den älteren arbeitslosen Leuten ohne Mindestsicherung und Unterstützung!?