AK Bilanz: 102 Millionen Euro erkämpft
LINZ. Rund 310.000 Beratungen führte die Arbeiterkammer (AK) OÖ 2018 durch – viele davon in Linz - und erkämpfte rund 102 Millionen Euro.

Rund 60 Rechtsberater arbeiten für die AK OÖ – 30 davon in den Außenstellen, 30 in der Zentrale in Linz. Insgesamt betreuten sie im vergangenen Jahr 309.968 Anfragen. „Der Trend ist, dass wir seit 10-15 Jahren auf einem konstant hohen Niveau bleiben“, so AK OÖ-Präsident Johann Kalliauer.
Meisten Beratungen im Arbeitsrecht
220.380 Beratungen wurden telefonisch durchgeführt. 26.862 schriftlich oder per E-Mail. Ein persönliches Beratungsgespräch fand in 62.726 Fällen statt.
Die meisten Berautungen betrafen das Arbeitsrecht. 8.500 Fälle konnte die AK außergerichtlich lösen. 18.000 Fälle kamen vor Gericht. In den meisten Fällen ging es um vorenthaltene Entgelte. „Dass wir Klagen nicht als politisches Mittel einsetzen, zeigt die Erfolgsquote von 82 Prozent“, so Kalliauer.
Niedrigste Klagssumme: 61 Euro
Der niedrigste eingeklagte Betrag lag bei 61 Euro. Der höchste gerichtlich erkämpfte Betrag waren 320.000 Euro für einen behinderten Arbeitnehmer. Insgesamt erkämpfte die AK knapp 102 Millionen Euro. Der Großteil davon – 55,8 Millionen Euro – entfiel auf das Sozialrecht. 28,5 Millionen Euro gingen an Mitarbeiter, die von Firmenpleiten betroffen waren. 13,6 Millionen Euro erstritt die AK in Arbeitsrechtangelegenheiten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden