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E-Mobilität: Projekt „Proof of Reach“ will tatsächliche Reichweite von E-Autos herausfinden

Anna Stadler, 26.03.2019 15:51

LINZ. Wie weit E-Autos tatsächlich fahren, will nun das Linzer Start-Up Tributech Solutions mit ihrem Projekt „Proof of Reach“ herausfinden.

Thomas Plank und Patrick Lamplmair von Tributech Solutions Foto: Tips/Stadler
  1 / 2   Thomas Plank und Patrick Lamplmair von Tributech Solutions Foto: Tips/Stadler

Zwar ist bei E-Autos in punkto Reichweite in den letzten Jahren ein massiver Fortschritt zu verzeichnen, dennoch lässt diese viele Interessenten dennoch zögern sich ein E-Auto zu kaufen. Zudem unterscheidet sich die vom Hersteller angegebene Reichweite oft sehr von der tatsächlichen Reichweite. Hier soll das Projekt „Proof of Reach“ – frei übersetzt „Reichweiten-Nachweis“ – Klarheit schaffen.

30 Testfahrer

Das Projekt zur Erhebung der Daten teilt sich in drei Phasen ein: Phase eins dauert von März bis April Phase zwei von Mai bis Juni und Phase drei von Juli bis August. Für jede Phase werden zehn Testfahrer ausgewählt. Diese bekommen für den Zeitraum des Tests einen Datenlogger in ihr Auto eingebaut. „Es werden zwischen zehn und 30 Datenpunkte erfasst - je nach Hersteller“, erklären Thomas Plank und Patrick Lamplmair von Tibutech Solutions. Darunter auch der Ladezustand, die Batteriegesundheit, die Temperatur und das Streckenprofil. „Aktuell suchen wir nach weiteren Fahrern für unsere Testphase.“

Ziel: mehr Transparenz

Die im Projekt gesammelten Daten stellen dann die Basis für die Reichweiten-Analyse dar. Die Informationen werden dann auf www.proof-of-reach.con der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das soll mehr Transparenz erzeugen und - auch in Kooperation mit dem ElektroMobilitätsClub (EMC), dem Mührlviertler Kernland und dem Klima- und Energiefonds - die Reichweitenangst bekämpfen. „Unser Ziel ist, dass es nicht beim Forschungsprojekt bleibt.“


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