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Linz. Als neue Drehscheibe für Innovation, zum Netzwerken und Austauschen soll der neu eröffnete „Innovations-Hauptplatz“ in der Pfarrgasse 3 dienen. Auf starke Kritik stößt das Innovationsbüro aber bei den Grünen, VP und Neos.

Bettina Gumpenberger (Mitte) ist die neue Leiterin des Innovationshauptplatzes
Bettina Gumpenberger (Mitte) ist die neue Leiterin des Innovationshauptplatzes

„Der Innovations-Hauptplatz soll wie ein Katalysator das vorhandene Innovationspotential bündeln und forcieren“, plant Bürgermeister Klaus Luger. Nicht nur die Bewerbung für Linz als Innovationshauptstadt Europas iCapital soll hier vorbereitet werden, auch das Innovationsprogramm der Stadt Linz soll Weiterentwickelt und umgesetzt werden. Leiterin ist Bettina Gumpenberger, die auch als Pressesprecherin des Bürgermeisters fungiert. „Jeder kann uns aber im neuen Innovations-Hauptplatz besuchen, seine Ideen vorbeibringen. Wir wollen innovative Leistungen für Bürger greifbarer und sichtbarer machen“, so Gumpenberger und betont.

Innovationspotentiale bündelnl

Kritik gibt es vor allem an den jährlich veranschlagten Kosten von 350.000 Euro, und dem nicht wie geplanten einen, sondern drei Dienstposten, die besetzt wurden: „Das scheint mit dem im Gemeinderat gefassten Beschluss nicht konform zu gehen“, so Helge Langer Klubobmann der Grünen Linz und wirft auch die Frage auf, warum die Dienstposten nicht ausgeschrieben wurden. „Dass die Pressesprecherin des Bürgermeisters zur Leitern „Abteilung Innovations-Hauptplatz“ gemacht wurde, erhärtet den Verdacht, dass das Innovationsbüro vor allem eine zusätzliche Marketingplattform für den Bürgermeister ist“, wirft Langer vor.

Kritik von allen Seiten

„Was als Koordinierungsstelle zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Linzer Innovationsprogramms verkauft wurde, entpuppt sich leider mehr als Inszenierungs-Tool für den Bürgermeister“, kritisiert VP Klubobmann Martin Hajart. Und auch Felix Eypeltauer, Neos, kritiserte hinterfragt neben den hohen Kosten den Sinn der Einrichtung: „Innovationen spielen sich in der Wirtschaft, der Industrie, der JKU, im LIT, AEC oder Startups ab. Soziale Innovation passiert in der Gesellschaft“, so Eypeltauer.

Am 2. Juli wird der Innovations-Hauptplatz eröffnet, von 10 bis 17 Uhr präsentieren sich Linzer Unternehmen, Gewinnspiele und innovative Ideen warten „beim Tag der Linzer Innovation“ bei freiem Eintritt. In der Pfarrgasse 3 bis zum Hauptplatz


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