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Online Redaktion, 15.09.2019 08:02

LINZ. Der international tätige Faserhersteller IFG (International Fibres Group) setzt verstärkt auf seinen Linzer Standort bei Asota: Rund 1,3 Millionen Euro hat das Unternehmen kürzlich in eine neue Anlage investiert und damit die Rolle von Asota als Entwicklungszentrum für die gesamte IFG Gruppe weiter ausgebaut. 

Vertreter von IFG Asota und der Universität Maastricht eröffnen die neue Anlage in Linz. Foto: IFG Asota

„Durch Investitionen in Forschung und Entwicklung leisten Unternehmen wie IFG Asota einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschafts- und Forschungsstandortes OÖ“, zeigt sich Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner erfreut.

Akzente in Sachen Nachhaltigkeit

Die neue Versuchsanlage wurde in Kooperation mit internationalen Biopolymerspezialisten der Uni Maastricht konzipiert und setzt Akzente in Sachen Nachhaltigkeit. „Wir wollen damit Produkte entwickeln, die nicht nur in puncto Performance und Kosten den Wünschen der Kunden entsprechen, sondern die auch ökologisch, biobasiert und somit ideal recyclierbar sind“, erklärt Wolfgang Hermann, Managing Director der IFG Asota GmbH. „Im Bereich Thermoplastfasern ist Asota und damit der IFG-Konzern eindeutig Vorreiter auf dem Gebiet der nachhaltigen, biobasierten Produkte“, so Hermann weiter.

90 Mitarbeiter in Linz

IFG Asota produziert am Standort Linz auf sechs Produktionsanlagen jährlich bis zu 31.000 Tonnen Stapelfasern. Ein  Team von 90 Mitarbeitern sorgt für kontinuierliche Weiter- bzw. Neuentwicklung am Fasersektor. IFG Asota liefert mit einem Exportanteil von 98 Prozent vor allem in den europäischen Raum. Der Anwendungsbereich ist vielfältig: Die Spezialfasern findet man in Teppichen, Sportbekleidung oder Autotextilien. Aber auch Nischenprodukte wie Beläge für Tennisplätze oder Fasern für Teebeutelpapiere werden in Linz entwickelt und gefertigt. 


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