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LINZ. Nach dem einstimmigen Beschluss im Gemeinderat, das Grüngebiet rund um den Pichlinger See zu schützen, erfolgte nun auch offiziell das Aus für eine Volksbefragung in Linz.

Mehr als 8.300 Linzer unterschrieben für den Schutz des Areals rund um den Pichlinger See. Foto: Rettet den Pichlinger See

Der Gemeinderat der Stadt hat in seiner Sitzung am 26. September die geforderte Grundsatzerklärung zum Erhalt des Naherholungsgebietes am Pichlinger See beschlossen. Nun ist schließlich auch das Schreiben der Initiative „Rettet den Pichlinger See“ eingegangen, mit dem der Antrag auf Abhaltung einer Befragung zurückgezogen wird.

Eine Million Kosten gespart

„Das gemeinsame Handeln hat ein positives Ergebnis für alle gebracht, vor allem aber einen Sieg für die Demokratie, denn die Mitbestimmungsrechte der Linzer bleiben gewahrt, der Stadt bleibt aber eine mindestens eine Million Euro teure Bürgerbefragung erspart“, so Bürgermeister Klaus Luger.

„Die Bürgerinitiative wird das Einhalten dieser Selbstbindung mit Argusaugen beobachten. Ebenfalls kritisch sehen viele Mitglieder der Initiative die Bestrebungen der Stadt Linz, nur 300 Meter weiter nördlich ein 18 Hektar (180.000 m2) großes Grünland zu einem Betriebsgebiet zu entwickeln“, so Lorenz Potocnik von der Initiative.

Dem Zurückziehen des Antrags war eine Gesetzesänderung im Landtag vorangegangen.


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