Sechs mutige Frauen im Kampf gegen illegale Waisenhäuser
LINZ/GHANA. Als Projekt junger Studentinnen vor elf Jahren im Norden von Ghana begonnen, ist Braveaurora heute ein landesweites Vorzeigeprojekt.

Der Verein setzt sich für die Abschaffung von illegalen Waisenhäusern, die Reintegration von gefährdeten Kindern sowie Bildungs- und Ausbildungsinitiativen ein. Hinter Braveaurora stehen fünf Oberösterreicherinnen und eine Wienerin, die sich mit voller Frauenpower ehrenamtlich und mit Herzblut für die Menschen in entlegenen Dörfern in Nordghana einsetzen.
Zusammenarbeit mit Unicef
Alles startete 2008, als die Studentinnen ihr Praktikum im Studium Soziale Arbeit in einem abgelegenen Waisenhaus im Norden von Ghana absolvierten. Nur ein Jahr später war der gemeinnützige Verein Braveaurora geboren. Heute besteht der Vorstand aus sechs mutigen Frauen, die in ihrer Freizeit den Verein strategisch weiterentwickeln, Pionierinnen im Kampf gegen illegale Waisenhäuser sind und ein Team von elf Mitarbeitern vor Ort führen.
Seit März 2017 besteht eine offizielle Zusammenarbeit mit Unicef Ghana, durch die bereits 30 illegale Waisenhäuser geschlossen werden konnten. In den letzten zwei Jahren wurden von Braveaurora in Nordghana rund 800 Kinder und ihre erweiterten Familien begleitet und fachlich beobachtet. Ein Ausbildungszentrum schafft zudem Perspektiven.
Diskussion und Vortrag
Am Dienstag, 5. November, um 19 Uhr in der Evangelischen Pfarrgemeinde Linz-Urfahr (Freistädterstraße 10) haben Interessierte die Möglichkeit, neben einem Vortrag auch noch einer Diskussion mit dem Vorstand beizuwohnen.
Eine weitere Veranstaltung:
Internationales Frauencafé & Vortrag von der Mitbegründerin Sarah Kotopulos und der Freiwilligen Laura Littringer: Do., 12.12.2019, 9 Uhr, Haus der Frau, Volksgartenstraße 18, 4020 Linz


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