Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Investitionen in die Zukunft Oberösterreichs: Bildungs- und Gesundheitsbudget wird erhöht

Valerie Himmelbauer, 06.11.2019 10:09

LINZ. Landesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander will in ihren Ressorts Bildung, Gesundheit und Frauen weiter vorausschauend und verantwortungsvoll planen. Das Bildungsbudget wird um 8 Millionen Euro - das sind 2,7 Prozent-  und das Gesundheitsbudget wird um 37 Millionen Euro erhöht, ein Plus von 4,22 Prozent.

Landesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander Foto: Land OÖ/Vanessa Ehrengruber

Das Land OÖ erhöht das Gesundheitsbudget im Jahr 2020 um 37 Millionen Euro und im Jahr 2021 um 35 Millionen Euro. 119 Millionen Euro sind für Krankenhaus-Investitionen 2020 geplant, zusätzliche 1,8 Millionen Euro werden für das Rettungswesen und die Gesundheitsvorsorge bereitgestellt.  Im Budget der oö. Fondskrankenanstalten ist im nächsten Jahr mit 300 zusätzlichen Mitarbeitern eine deutliche Steigerung vorgesehen. In den Bereich Gesundheitsförderung und Prävention inklusive Impfbereich werden 12,6 Millionen Euro investiert. Geplante Investitionen im Zentralraum Linz im Spitalsbereich belaufen sich auf 53.344.400 Euro. Im Ordensklinikum Linz werden zwei Strahlentherapiegeräte im Wert von 10 Millionen Euro zur Krebsbehandlung ersetzt. Auch CTs werden bei den Barmherzigen Schwestern Linz, und ein 3 Tesla-MR, sowie ein Operationsroboter in der KUK eingesetzt. Für den medizinischen Fortschritt werden rund 15 Millionen Euro bereitgestellt, damit können vor allem teure neue Therapien im Medikamentenbereich finanziert werden.

Demenz-, Palliativ-, und Primärversorgungsstellen ausbauen

„Die Auswirkungen sind auch im Bereiche der Implantate, Prothesen und Herzschrittmacher erkennbar, wo ein Mehrbedarf von rund 3,4 Millionen Euro erwartet wird“, zeigt Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander auf und betont: „In den oö. Spitälern hat sich die Zahl der Leistungen im Zusammenhang mit Knie- und Hüftprothesen in den vergangen zehn Jahren um mehr als 1.000 bzw. 15 Prozent erhöht.“. Primärversorgungsmodelle, Gesundheitsförderung und Prävention werden weiter ausgebaut, auch die Telefonische Gesundheitsberatung 1450 wird seit März gut angenommen und hilft als Erstkontakt und Beratungsservice. Demenz-Servicestellen, und Angebote sowie die wohnortnahe Versorgung für Palliativpatienten, mit einer stationären und zusätzlichen mobilen Betreuung soll weiter ausgebaut werden. Für  die Palliativversorgung sind 2,765 Millionen Euro 2020 vorgesehen. Besonders stolz ist man in OÖ auf die neue OÖ. Bildungsdirektion, eine Behörde, die das Kind von der Krabbelstube bis zum Lehrabschluss oder der Matura ganzheitlich begleitet. „Ziel ist es die Bildungseinrichtung im Sinne einer kontinuierlichen Bildungsbiografie unserer Kinder bestmöglich zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wird es in OÖ keinen Schulbau mehr geben, der nicht die Pädagogik in den Mittelpunkt stellt. Wir bauen für die Bildung unserer Kinder“, so Haberlander.

640 Millionen für Schul- und Kinderbetreuungsbauten

Das Land OÖ erhöht das Bildungsbudget im Jahr 2020 um 8 Millionen Euro, insgesamt stehen für den Bereich Bildung 1,6 Mrd. Euro zur Verfügung: 1.301 Mrd. Euro fließen ins Personal,  ins Schulwesen fließen 53 Millionen Euro, in die Elementarpädagogik 235 Millionen Euro und 11 Millionen in die Erwachsenenbildung. 6,08 Millionen Euro, um 2,65 Prozent mehr fließen in den Ausbau der Kinderbildung und –betreuung. 640 Millionen Euro werden für moderne Schul- und Kinderbetreuungsbauten investiert. 2020 sollen 20 Schulen als IT-NMS  zertifiziert werden, in einem kontinuierlichen Ausbau sollen weitere folgen. Mit dem Zertifikat erklären sie sich bereit, sich stetig in diesem Bereich weiterzuentwickeln. Ab Jänner 2020 werden gemeinsam mit dem Gemeinderessort, Landesrat Hiegelsberger, insgesamt 4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und damit der Ausbau der technischen Voraussetzungen unterstützt: „Die Schulerhalter können die Mittel nach einem Stufenmodell für all jene Digitialisierungsprojekte verwenden, die technisch am dringendsten erscheinen oder pädagogisch am notwendigsten sind“, so Haberlander.

Investitionen in Erwachsenenbildung und frauenspezifische Projekte

Auch in die Erwachsenenbildung wird investiert, (1,5 Millionen), insgesamt stehen für Erwachsenenbildung, Bibliotheken und das Bildungskonto 11 Millionen Euro bereit. Das Frauenreferat des Landes OÖ. Fördert auch 2020 22 Frauenvereine und beratungsstellen und frauenspezifische Projekte in einem Budgetvolumen von ca. 900.000 Euro. Im letzten Jahr wurden 42.000 individuelle Einzelberatungen durchgeführt. Für KOMPASS, das Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere wird mit einem Budget von 150.0000 Euro aus dem Frauenressort unterstützt. 70.000 Euro stehen 2020 für die Umsetzung de Girls“ Day zur Verfügung. Im Jahr 2020 kommt ein Gesamtvolumen von 76.400 Euro in die Wohnhilfefonds, 82 Frauen konnte im Vorjahr unbürokratisch geholfen werden.   


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden