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LINZ/LINZ-LAND. Corona hat es unmöglich gemacht, die Kinder zu den gesammelten Technikprojekten zu bringen. Um aber auch in diesem Jahr die Begeisterung der Kinder für Technik und Naturwissenschaften zu wecken, werden die Projekte nun zu den Kindern in die Kindergärten und Volksschulen gebracht. Dabei werden einzelne Stationen aufgebaut und die Kinder können sich spielend für die Technik begeistern.

V. l.: Nationalratsabgeordnete Therese Niss (Vorstand Mitterbauer Beteiligungs AG und Aufsichtsratsmitglied Miba AG), WKO-Linz-Land-Obmann Jürgen Kapeller, Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und WKOÖ-Vizepräsidentin Margit Angerlehner (Foto: Land OÖ/Daniel Kauder)

Technik und physikalische Phänomene für Kindergarten- und Volksschulkinder begreifbar aufzubereiten, ist die Herausforderung, der sich das mobile Vermittlungsprogramm KET – „Kinder erleben Technik“ stellt. Um Kindern bereits ab dem Kindergartenalter ein adäquates Angebot für ihr technisches Interesse bieten zu können, wurde das Projekt vom Land OÖ, der Wirtschaftskammer OÖ und der Otelo eGen entwickelt und ist erfolgreich in Oberösterreich unterwegs.

„Wir erleben momentan sehr herausfordernde Zeiten und wir alle haben ein gemeinsames Ziel: Oberösterreich wieder stark machen. Das Land wieder stark machen heißt, den jungen Menschen gerade jetzt Chancen zu geben, sich für die Zukunft zu rüsten – und ihre Talente zu entfalten. Nie wieder ist ein Kind so neugierig wie in ganz jungen Jahren. Dieses Vermittlungsprogramm setzt auf nachhaltige Begeisterung. Kinder forschen etwa am 3D-Druck, mit Stromerzeugung durch Muskelkraft, Glasfasern oder Datenübertragung. Mittlerweile konnte ‚Kinder erleben Technik‘ mehr als 90.000 Kinder erreichen und das Interesse für Technik und Naturwissenschaften bereits bei den Jüngsten fördern“, betont Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Gerade in diesen Zeiten müsse es ein Anliegen sein, den Kindern so gut es geht Normalität zu bieten und auch die Pädagogen, für die KET vielfach ein wichtiger Bestandteil ist, nicht im Stich zu lassen.

„Technik und Naturwissenschaften prägen nicht nur unser Leben, sondern bringen auch Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen und Fragestellungen. Der Schlüssel dazu sind neugierige Kinder, die spielerisch an die Technik herbeigeführt werden und sich für technologische Themen interessieren, seien das Elektrizität, Mobilität oder unterschiedliche Energiequellen. Sie sind auch unsere Fachkräfte von morgen, auf die spannende Jobs warten. Die Initiative ‚Kinder erleben Technik‘ ist eine tolle, praxisbezogene Initiative, die hilft, Neugierde und Kreativität bei Kindern zu wecken und fördern“, betont Nationalratsabgeordnete Therese Niss, Vorstand Mitterbauer Beteiligungs AG und Aufsichtsratsmitglied Miba AG.

„Der Bedarf an Fachkräften im Bereich Technik wird sich in absehbarer Zukunft auch trotz Corona mit Sicherheit nicht entspannen. Wollen wir mehr Talente entdecken und fördern, müssen wir damit frühzeitig beginnen. Bei ,KET – Kinder erleben Technik‘ können die 3- bis 7-Jährigen lustvoll technisch forschen. Die WKO Oberösterreich hat gemeinsam mit dem Land Oberösterreich dieses Projekt entwickelt, um das in den meisten Menschen veranlagte Technikinteresse gerade im Kindergartenalter zu fördern“, so WKOÖ-Vizepräsidentin Margit Angerlehner.

„Ich halte es für überaus wichtig, dass Kinder ein Gespür für Technik bekommen und mit digitalen Technologien umgehen lernen. In unseren Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen bereiten wir junge Menschen bereits ab dem Kleinkindalter spielerisch auf den Umgang damit vor. Aufgrund der aktuellen Situation rund um Corona mussten gerade Kinder heuer schon auf vieles verzichten. Deshalb freue ich mich umso mehr darüber, dass die KET-Stationen direkt in die Kindergärten kommen“, so Leondings Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek.

„Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten. Umso wichtiger erachten wir es, trotz der Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie, unseren Kleinsten ein gesundes Maß an Normalität im Alltag zu vermitteln. Deshalb haben wir uns in Linz-Land entschlossen, die Technikstationen zu den Kindern zu bringen. So können Lehrerinnen und Lehrer sowie Pädagoginnen und Pädagogen diese in den Kindergarten- bzw. Schulalltag einbauen. Und das alles natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften“, ist Jürgen Kapeller, Obmann der WKO Linz-Land, vom Projekt überzeugt.


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