Takeda Linz setzt Biometrie zur Identifizierung ein
LINZ. Das Biotechnologie- Unternehmen Takeda hat gemeinsam mit einem Forschungsinstitut einen neuen Anmeldeprozess für Mitarbeiter entwickelt. Benutzer werden mittels der Augeniris oder ihrer Stimme erkannt. Diese Methode soll das Anmeldeverfahren beschleunigen und Sicherheit erhöhen.

Das Biotechnologie-Unternehmen Takeda Linz setzt nun auf biometrische Erkennungsmethoden. „Unser vorrangiges Ziel war es, unsere Mitarbeiter von den aufwändigen Authentifizierungen an den unterschiedlichen Systemen bei der Maschinenbedienung zu entlasten. Dank eines neuen biometrischen Anmeldeverfahrens mittels Iris-Scan und Spracherkennung erhöhen wir die Sicherheitsstandards für den Zutritt sensibler Bereiche, sowie bei der Freigabe zur Maschinenbedienung und Benutzung von Systemen, wo aufwändige Schulungen notwendig sind“, berichtet Takeda Linz Standortleiter Roland Fabris. Mit der Entwicklung des Systems wurde im April begonnen, im Juni wurden die ersten Versuche gemacht. Der Betriebsrat war besonders rund um Datensicherheit eingebunden.
Ausweitung auf weitere Standorte denkbar
Laut Fabris funktioniere das neue System auch unter erschwerten Bedingungen wie durch das Tragen von Schutzmasken und Brillen oder in lauten Umgebungen reibungslos. „Jetzt wird in Linz das System entsprechend getestet, um zu sehen, ob die biometrische Methode auch in den übrigen Produktions-, Labor- und Lagerbereichen am Standort Linz eingesetzt werden kann. Eine Ausrollung an weiteren Standorten von Takeda ist durchaus denkbar“, sagt Fabris.
Takeda forscht und produziert in Onkologie, Gastroenterologie, Neurowissenschaften und rund um seltene Erkrankungen. Der Standort Linz hat etwa 600 Mitarbeiter.


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