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OÖ. Am Tag nach der Pressekonferenz der Bundesregierung anlässlich eines neuerlichen Lockdowns ist für die SPÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer klar: „Die Regierung hat die letzten Wochen und Monate verstreichen lassen und keine Vorbereitungen für eine zweite Welle getroffen.“

Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer (Foto: volker weihbold)
Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer (Foto: volker weihbold)

„Dieser Lockdown zeigt, die Regierung hat die Kontrolle verloren. Sie hat die letzten Wochen und Monate verstreichen lassen und keine Vorbereitungen für eine zweite Welle getroffen. Türkisgrün hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht.“ Weder wurden das Contract Tracing noch die Intensivbetten ausgebaut, im Gegenteil hat der Bundeskanzler immer wieder signalisiert, dass das Gröbste überstanden sei.

Schulschließungen bleiben Aufreger

Weiterhin ein klares Nein gibt es von der Sozial-Landesrätin zum Schließen von Schulen und Einschränkungen des Regelunterrichts. Diese seien ein „falsches Signal“ und eine „falsche Maßnahme“, die „viel Schaden und wenig Nutzen“ bringen würden. Auch die meisten anderen Länder in Westeuropa halten ihren Schulen offen.

„Wir können den Unterricht in Schulen so gestalten, dass er kein Gesundheitsrisiko für Kinder, Eltern und Lehrer darstellt. Luftfilter, Schutzausrüstung, gestaffelter Unterricht, Aufstockung der Schulbusse und regelmäßige Testungen: Ein totaler Schullockdown ist nicht notwendig.“

Kritik der Kinderfreunde

Die oberösterreichischen Kinderfreunde stehen auch in dieser schwierigen Zeit als Anwälte für Familien und Kinder zu Verfügung, sollten diese vor verschlossenen Bildungseinrichtungen stehen. „Wir setzen uns für jedes Kind ein“, so der Vorsitzende der oberösterreichischen Kinderfreunde, Roland Schwandner.


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