"Wer Tiere quält, schreckt vielleicht irgendwann auch bei Menschen nicht zurück"
LINZ. „Der Ermittlungsdruck gegen Tierquäler und auch die Strafdrohung müssen deutlich erhöht werden“, fordert Vizebürgermeister und selbst Hundebesitzer Markus Hein (FPÖ). Nachdem erst letzte Woche zum wiederholten Mal Giftköder in der Hundefreilaufzone Blumau ausgelegt wurden, fielen nun zwei Vierbeiner nach Spaziergängen in den Traunauen und im Winklerwald jeweils einer Vergiftung zum Opfer.

„Solch skrupellose Wahnsinnstaten schockieren mich. Tierquälerei darf bei uns keinen Platz haben und muss mit aller Konsequenz bekämpft werden. Gegen den oder die Tierquäler, die zurzeit in Linz ihr entsetzliches Unwesen treiben, ist der Ermittlungsdruck deutlich zu erhöhen. Es muss mehr Energie aufgewendet werden, um Tierhasser aus den Verkehr zu ziehen“, fordert der FPÖ-Obmann. Solche widerwertigen Taten seien aufs schärfste zu verurteilen.
Nachdem erst letzte Woche zum wiederholten Mal Giftköder in der Hundefreilaufzone Blumau ausgelegt wurden, fielen nun zwei Vierbeiner nach Spaziergängen in den Traunauen und im Winklerwald jeweils einer Vergiftung zum Opfer. „Sollten dringende Verdachtsfälle beobachtet werden, zögern Sie bitte nicht, die Polizei zu verständigen“, schließt sich Hein dem letztwöchigen Appell des Linzer Sicherheitsstadtrates Michael Raml an.
Appell an Hundebesitzer, vorsichtig zu sein
„Ich hoffe, der oder die Tierquäler werden schnell gefasst. Der Gesetzgeber muss gerade bei Tierquälern mit voller Härte durchgreifen. Wer Tiere noch immer als Sache sieht und diese quält, schreckt vielleicht irgendwann auch bei Menschen nicht zurück. Deshalb müssen solch widerliche Täter mit aller Dringlichkeit verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden. So können viele Hundeleben gerettet werden. Ich bitte alle Linzerinnen und Linzer, beim Spaziergang mit ihren Vierbeinern sehr vorsichtig und aufmerksam zu sein, damit sie keinem Tierquäler zum Opfer fallen“, so Hein.


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