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LINZ. Der Innovationshauptplatz Linz startet in Kooperation mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich das Pilotprojekt „Tablets für Kinder“. Sorgfältig konzipierte Workshops zielen darauf ab, Kindern einen spielerischen und gleichzeitig sicheren Umgang mit Tablets zu lernen.

  1 / 2   Beim Pilotprojekt „Tablets für Kinder“ des Innovationshauptplatzes in Kooperation mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich erlernen Hortkinder den Umgang mit neuen Medien. (Foto: Stadt Linz)

Die Workshops beginnen mit 5. Mai und dauern sieben Wochen lang bis Mitte Juni. Neun unterschiedliche Workshops werden insgesamt angeboten. Die Workshops werden von der städtischen Initiative „Open Commons“ durchgeführt. Auch die renommierte Programmierschule „Acodemy“ ist am Pilotprojekt beteiligt.

Die gesamten Kosten des Pilotprojektes übernimmt die Raiffeisenlandesbank. Hier sind die gesamte Hardware inklusive 120 Tablets und Tabletwägen sowie die personelle Besetzung für die Workshops in drei Linzer Horten zu nennen.

Umgang mit digitalen Geräten wird immer wichtiger

„In Zeiten der Digitalisierung ist es wichtig, Kindern einen offenen, sicheren, altersgerechten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Gemeinsam mit der städtischen Initiative „Open Commons“ und der Programmierschule „Acodemy“ haben wir uns zum Ziel gesetzt, Kindern digitale Angebote einfach näherzubringen. Besonders freut es mich, dass wir mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich einen regionalen Partner zur Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projektes mit an Bord haben“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

„Die seit mittlerweile einem Jahr andauernde Corona-Pandemie und das daraus resultierende Distance-Learning an unseren Schulen zeigt ganz klar auf, wie wichtig der Umgang mit digitalen Geräten wie beispielsweise Tablets ist. Mein Ziel als Linzer Bildungsreferentin ist es, die Kinder beim Umgang mit den neuen Medien bestmöglich zu unterstützen. Das neue Pilotprojekt zeigt, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind“, sagt Bildungsstadträtin Eva Schobesberger. 

Unterstützter Zugang in die digitale Welt

„Technologische Innovation begleitet uns alle im Alltag. Als Raiffeisenlandesbank OÖ engagieren wir uns auch bei gesellschaftlichen Themen, wobei uns das Thema Bildung bei jungen Menschen besonders am Herzen liegt. Beim Projekt ‚Tablets für Kinder‘ begrüßen wir besonders, dass Kinder einen pädagogisch unterstützten Zugang in die digitale Welt erhalten“, erklärt  Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ, die Unterstützung für das Linzer Pilotprojekt.

Medien- und Technologiekompetenzen sind Schlüsselqualifikationen der modernen Gesellschaft. Denn das Wissen um die technischen Hintergründe befähigt zu einem selbstbestimmten und angstfreien Umgang mit Technik. Zudem ist es heute eine wesentliche Voraussetzung für eine gelungene Partizipation am gesellschaftlichen Leben, für ein beruflich erfolgreiches Fortkommen und somit auch eine Maßnahme gegen den noch stärker werdenden IT-Fachkräftemangel am Wirtschaftsstandort Linz.

Pilotprojekt für drei Horte und 100 Kinder

Um den aktuellen Anforderungen an die nächsten Generationen gerecht zu werden, hat sich die Stadt Linz entschlossen, ein Pilotprojekt zu starten. Die Projektleitung liegt beim Innovationshauptplatz, der mit der städtischen Open Commons, der Programmierschule Acodemy sowie dem Partner Raiffeisenlandesbank OÖ zusammenarbeitet.

Im Zuge des Projekts werden drei Linzer Horte mit etwa 120 Tablets und digitalen Geräten (Dash Roboter-Set, mBots inkl. Ladegerät, USB-Hub, Makey Makeys) für den pädagogischen Einsatz ausgestattet. Die am Pilotprojekt teilnehmenden Horte sind Jahnschule (14 Kinder), Goetheschule (44 Kinder) und Allendeplatz (46 Kinder).

Insgesamt nehmen also rund 100 Kinder am Pilotprojekt teil. Sowohl den Kindern der 3. Schulstufe als auch motivierten Hortpädagogen werden Schlüsselkompetenzen mitgegeben, um das Tablet sinnstiftend einzusetzen. Um die Qualität der pädagogischen Vermittlung sicherzustellen, werden die Kinder in Kleingruppen zu je 6 Personen von jeweils einer Mentorin/einem Mentor betreut. Pro Gruppe kann maximal eine Hortpädagogin teilnehmen. Im Zuge des Pilotprojektes ist eine Evaluierung durch eine Institution geplant.


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