Pilotprojekt „Selbsttests unter Aufsicht“ startet in zwei Teststraßen in Wels und Leonding

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Je nach Ergebnis des Pilotbetriebs wird über eine Ausweitung in Oberösterreich entschieden. (Foto: volker weihbold)
Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 13.04.2021 13:18 Uhr

WELS/LEONDING/OÖ. Im Rahmen eines Pilotversuchs prüft das Land Oberösterreich die Möglichkeit, mittels Angebot zur „Selbsttestung innerhalb der öffentlichen Teststraßen“ die Testkapazitäten weiter zu steigern. Ab Mittwoch, 14. April, wird diese neue Variante vorerst einmal in der Messehalle Wels und am Standort Doppl:Punkt in Leonding getestet.

Rund 40.000 Antigen-Testungen täglich werden derzeit in Oberösterreich an den öffentlichen Covid-19-Teststandorten und über die mobilen Teams angeboten. In Gemeinden mit hohen Inzidenzwerten gibt es bedarfsorientierte Unterstützung durch Testbusse. Auch Apotheken und Betriebe leisten einen wertvollen zusätzlichen Beitrag.

Start in Wels und Leonding

Im Rahmen eines Pilotversuchs prüft das Land Oberösterreich nun die Möglichkeit, mittels Angebot zur „Selbsttestung innerhalb der öffentlichen Teststraßen“ die Kapazitäten weiter zu steigern. Ab morgen, 14. April, wird diese neue Variante vorerst einmal in der Messehalle Wels und am Standort Doppl:Punkt in Leonding getestet.

„Wir möchten prüfen, ob durch den selbst durchgeführten Test eine höhere Kapazität möglich ist. Viele führen die Schnelltests schon jetzt regelmäßig zu Hause durch und sind deshalb recht routiniert. Insofern sind wir zuversichtlich, dass die Menschen das auch in Anspruch nehmen. Je nach Ergebnis des Pilotbetriebs werden wir über eine Ausweitung in Oberösterreich entscheiden“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.    

Aufsicht und Anweisung von Fachpersonal

Die zu testende Person kann frei wählen, ob sie einen Antigentest wie bisher durch das medizinische Personal durchführen lassen möchte oder sich mittels Antigen-Selbsttest, dem sogenannten „Nasenbohrertest“, lieber selbst testet. In diesem Fall erfolgt die Abnahme unter Aufsicht und Anweisung des Fachpersonals vor Ort.

Der Vorteil ist, dass trotz selbst durchgeführtem „Nasenbohrertest“ das Ergebnis behördlich anerkannt ist und damit z.B. für den Friseurbesuch verwendet werden kann. Auch bei weiteren Öffnungsschritten kann das Testergebnis, falls das erforderlich ist, als Eintrittstest im Kultur- oder Gastrobereich von großer Bedeutung sein.

Anmeldung bleibt unverändert

Die Anmeldung bleibt unverändert. Die Entscheidung, wie der Test erfolgen soll, braucht erst beim Check-in vor Ort getroffen werden. Wird eine Selbsttestung gewählt, stehen dafür mehrere parallel laufende Stationen zur Verfügung. Das medizinische Personal beaufsichtigt die ordnungsgemäße Abnahme, übernimmt das Röhrchen mit der Probe und führt alle weiteren Schritte durch. Das Testergebnis wird, wie bisher auch, per SMS oder E-Mail verschickt. 

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