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Online Redaktion, 11.05.2021 16:04

OÖ/LINZ. Unter dem Titel „Zeit für Zuversicht“ verabschiedete die OÖ Volkspartei bei ihrer Landesparteikonferenz ein Grundsatzprogramm für den Weg Oberösterreichs aus der Krise. Arbeit bleibt wichtigstes Thema. Für den Aufschwung setzt OÖVP auf Digitalisierung und Bildung, einen umweltfreundlichen Industriestandort sowie auf soziale Verantwortung und Ehrenamt.

Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Volker Weihbold)
Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Volker Weihbold)

„Wir arbeiten für ein starkes Oberösterreich und tun alles, damit unser Bundesland auch in Zukunft zu den stärksten und lebenswertesten Regionen Europa gehört“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Die bevorstehenden Öffnungsschritte kommen genau zum richtigen Zeitpunkt und werden einen weiteren wirtschaftlichen Impuls auf den Weg aus der Krise auslösen. Sie bedeuten vor allem auch Zuversicht und Hoffnung für die Menschen im Land, bald wieder ein möglichst unbelastetes und weitgehend gewohntes Leben führen zu können. Wesentlich dafür ist auch die Pflege von ehrenamtlichen Kultur- und Vereinsaktivitäten. Ich begrüße es daher ausdrücklich, dass der Stellenwert der Blasmusik, des Chorgesangs und anderer Vereinsaktivitäten nun auch in der Bundesregierung erkannt wird. Der Druck aus den Ländern insbesondere aus Oberösterreich hat sich ausbezahlt.“

Arbeitsmarkt oberste Priorität

Der nötige wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufschwung soll mit einem Fokus auf den Kampf um jeden Arbeitsplatz sowie mit den drei weiteren Schwerpunkten Digitalisierung & Bildung, ökologischer Fortschritt als Chance für den Standort und Arbeitsplätze und drittens das Leben von sozialer Verantwortung für Schwächere.

Auch mit Blick auf die Entwicklungen in Steyr habe für die OÖVP der Kampf um jeden Arbeitsplatz oberste Priorität. Daneben wurden in der Landesparteikonferenz der OÖVP drei weitere Leitlinien für Maßnahmen und Programme für den Weg aus der Krise festgelegt:

Chancen durch Digitalisierung und Bildung

„Die Themen Bildung und Digitalisierung sind zwei Schlüsselthemen im 21. Jahrhundert. Wir werden daher den Aufbau der Technischen Universität für Digitalisierung weiter vorantreiben und gemeinsam mit unseren Partnern bis 2023 insgesamt 650 Millionen Euro in den Breitbandausbau investieren. Wenn wir international mithalten wollen, müssen wir bei den Zukunftstechnologien mithalten können“, so Stelzer.

Oberösterreich als umweltfreundlicher Industriestandort

Beim Weg aus der Krise nutze OÖ den technologischen Fortschritt auch für den ökologischen Fortschritt. Heißt aus Sicht des Landes und der Unternehmen: Umsetzung der Energiewende, Ausbau des öffentlichen Verkehrs und Fokussierung auf Umweltinnovationen aus heimischer Produktion, Nachhaltigkeit und Regionalität gehöre zur DNA der OÖVP, so Stelzer. Bis 2030 werde die Sonnenstrommenge in Oberösterreich verzehnfacht. Bis 2030 sind Investitionen von 725 Millionen Euro in den oberösterreichischen Schienenverkehr und die oberösterreichischen Regionalbahnen geplant. 449 Millionen Euro werden in die neue oberösterreichische Regionalstadtbahn investiert

Soziale Verantwortung leben

„Wir lassen beim wirtschaftlichen Aufbau Oberösterreichs nach der Krise niemanden zurück. Gerade als wirtschaftlich starkes Land haben wir in Oberösterreich eine besondere Verpflichtung gegenüber Schwächeren und Benachteiligten“, verspricht der Landeshauptmann. Gesetzt wird auf den laufenden Ausbau von Wohnplätzen für Beeinträchtigte, die Bewältigung der Herausforderungen in der Pflege sowie auf die Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt.


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