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OÖ. Mit 17. Mai startet in den Schulen generell wieder der Präsenzunterricht. Damit die Schüler die an den Schulen durchgeführten Covid-Tests auch als Zutrittstest in der Freizeit nutzen können, bekommen sie am 17. Mai einen Testpass, der als Bestätigung dient - Tips hat berichtet. In Oberösterreich wird dieses Vorgehen begrüßt, LH-Stellvertreterin Haberlander fordert aber bei der Thematik der Covid-Testungen eine Klarstellung, wie in Kindergärten weiter vorgegangen werden soll.

Christine Haberlander (Foto: Volker Weihbold)
Christine Haberlander (Foto: Volker Weihbold)

„Es freut uns, dass mit 17. Mai wieder alle Schüler zum Präsenzunterricht zurückkehren dürfen. Nach den Kindern der Volksschulen sind jetzt auch die Schüler der höheren und Mittelschulen wieder täglich in den Klassenräumen und können dort mit ihren Klassenkameradinnen und Freunden die verbleibenden acht Wochen vor den Ferien gemeinsam lernen“, so Bildungsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer.

Testpass als Eintrittskarte

Die beiden begrüßen die Entscheidung des Bundes, die regelmäßigen Covid-Tests an den Schulen per Testpass bestätigen zu lassen, diese sind somit auch in der Freizeit als Zutrittstest gültig. „Die Testungen haben sich gut in den Schulalltag integriert. Sie gehören für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Lehrkräfte inzwischen zur Routine. Die Handhabe ist einfach und gut umzusetzen“, so Klampfer.

Insgesamt wurden mit Stand Freitag, 7. Mai, 2.834.969 Selbsttests an Schulen gemacht. Davon waren 1.878 Schülerinnen und Schüler sowie 342 Personen des Lehr- und Verwaltungspersonal positiv.

Erleichterung im Covid-Alltag

„Ich sehe die regelmäßigen Testungen als einen wesentlichen Faktor für einen weitestgehend sicheren Schulbetrieb. Der von Minister Heinz Faßmann nun etablierte Testpass bringt eine Erleichterung in den Alltag der Familien. Für Personen, die nicht gegen Corona geimpft oder von der Erkrankung genesen sind, gilt ein negatives Testergebnis als Eintrittskarte in ein normales Alltagsleben. Neben den nun für alle Kinder und Jugendliche in den Schulen ausgehändigten Testpässen erweitert auch das Land OÖ noch einmal das Testangebot mit einem digitalen System. Mittels QR-Code wird die Anerkennung von Selbsttests zuhause ermöglicht. Beides bringt eine spürbare Erleichterung für die langersehnten Öffnungen ab 19. Mai“, so Haberlander.

Forderung nach einer Klarstellung für Testungen in Kindergärten

Für sie ist aber auch klar: Es braucht vonseiten des Bundes eine schnelle Klarstellung, wie die Testungen in den Kindergärten künftig aussehen sollen. Haberlander appelliert hier für eine bundesweit einheitliche Herangehensweise. „Wie bekannt wurde, hat Niederösterreich geplant, in den Kindergärten Testungen mit sogenannten Lollipop-Tests einzuführen. Die Experten des Gesundheitsministeriums sollten klarstellen, wie und in welchem Ausmaß die Testungen in den Kindergärten aus deren Sicht in Österreich stattfinden sollen und auch, wer dafür die Kosten trägt und ob diese Testungen als Screening anerkannt werden“, betont die LH-Stellvertreterin.


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