Gesundheitscheck für E-Autos und E-Bikes
LINZ. Die ÖAMTC-Stützpunkte in Linz und Linz-Urfahr bieten für Mitglieder mit Elektro- und Hybridautos sowie E-Bikes spezielle E-Dienstleistungen an. Mit einer innovativen Batteriediagnose für E-Autos nimmt der Club sogar eine Vorreiterrolle ein.

Zählten vor wenigen Jahren E-Fahrzeuge noch eher zu den Ausnahmen, so sind sie heute bereits fixer Bestandteil im Straßenverkehr. E-mobil unterwegs zu sein liegt im Trend. Die Fahrzeuge werden immer erschwinglicher, die Reichweiten größer und auch die Ladezeit wird immer kürzer.
„Mit E-Pkw der neuesten Generation können bereits mehrere hunderte Kilometer ohne Ladestopp zurückgelegt werden. Sollte es trotzdem nötig werden Strom zu tanken, stehen mittlerweile zahlreiche Lademöglichkeiten zur Verfügung, die auch ein rasches Aufladen der Batterie ermöglichen. So können im Idealfall nach einem 30-minüten Ladestopp wieder mehrere hundert Kilometer zurückgelegt werden“, erklärt Manuel Mitterhuber, Leiter vom ÖAMTC Linz-Urfahr, der nun zu einem E-Kompetenzstützpunkt ausgebaut wurde.
E-Kompetenz in Linz und Linz-Urfahr
Spezielle Sicherheitschecks, Kaufüberprüfungen sowie Isolationsprüfungen werden nun an den Stützpunkten in Linz und Linz-Urfahr für Mitglieder mit Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen angeboten. Sogar den Zustand des Akkus können die Techniker mit speziellen Geräten objektiv ermitteln. „Am wachsenden Gebrauchtwagenmarkt ist der Restwert für E- und Hybrid-Pkw nicht so einfach wie bei Benzin- oder Dieselfahrzeugen zu bestimmen, denn die Traktionsbatterie kann bis zu 50 Prozent des Fahrzeugwerts ausmachen. Ihr Zustand ist daher für die Ermittlung eines marktgerechten Restwerts entscheidend“, so Mitterhuber.
Für den Gesundheitscheck für E-Autos kommt ein unabhängiges Diagnoseverfahren des österreichischen Startup AVILOO zum Einsatz. Die Kosten für Test und Zertifikat belaufen sich auf 180 Euro inklusive Mehrwertsteuer – eine gute Investition, wenn man bedenkt, wie wichtig die Information vom Zustand der Batterie für den Fahrzeugwert ist. Um diese Prüfdienstleistungen an Elektro- und Hybridfahrzeugen durchführen zu können, benötigen die Techniker eine spezielle Hochvolt-Schulung, entsprechendes Werkzeug und eine Sicherheitsausrüstung.
Schnell und fair laden
Außerdem befindet sich am Standort in Linz-Urfahr auch zusätzlich eine Schnellladesäule, bei der rasch und zu transparenten sowie fairen Preisen E-Fahrzeuge geladen werden können. Bezahlt wird per Smartphone-App oder mit einer Ladekarte.
E-Bike Akku-Check
Neben E-Fahrzeugen erfreuen sich auch E-Bikes immer größerer Beliebtheit. Nicht nur die Verkaufszahlen neuer Bikes erleben seit mehreren Jahren einen regelrechten Boom, auch gebrauchte E-Fahrräder werden immer beliebter – auch hier entscheidet vor allem der Zustand des Akkus über den Zustand und somit den Preis des Bikes. Wie fit der Energiespeicher noch ist, können die Techniker an den beiden E-Kompetenzstützpunkten nun ebenfalls feststellen: „Aufgrund der technischen bzw. natürlichen Alterung sowie des hohen Anschaffungspreises ist der Zustand des Akkus einer der wichtigsten Merkmale beim E-Bike. Mit unserem E-Bike Akku-Check sorgen wir für Klarheit über den tatsächlichen Zustand und die Leistungsfähigkeit eines gebrauchten Lithium-Ionen-Akkus. Dies kann sowohl beim Verkauf als auch beim Kauf eines gebrauchten E-Bikes dienlich sein - und natürlich auch bei der Frage eines Akku-Tausches“, erklärt Manuel Mitterhuber.
Der E-Bike Akku-Check dauert bis zu vier Stunden und kostet für Mitglieder 29 Euro. Das Warten vor Ort ist nicht notwendig. Um die Leistung in Anspruch zu nehmen, wird der vollständig geladene Akku sowie das dazugehörige Ladekabel bzw. Ladegerät benötigt. Die Mitglieder erhalten einen aussagekräftigen und objektiven Prüfbericht.


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