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LINZ. Einstimmig beschloss die Linzer Stadtregierung in ihrer Sitzung am 1. Juli, dass Geschädigte der jüngsten Hagel-Unwetter bis zu 500 Euro Soforthilfe aus den Mitteln des Linzer Solidaritätsfonds beantragen können. 1

Vor allem in Ebelsberg und Pichling sind viele Privatpersonen und Gewerbetreibende von den schweren Hagel-Niederschlägen stark betroffen. (Foto: TEAM FOTOKERSCHI.AT)

Voraussetzung dafür ist, dass der entstandene Schaden durch keine Versicherung gedeckt ist und das Fahrzeug durch Hagel unbenutzbar gemacht wurde. Die Rechnung der Reparatur inklusive einer Bestätigung, dass keine Versicherung für den Schaden aufkommt, sollen in Kürze bei der Stadt Linz eingebracht werden können. Die Einmalzahlung kann sowohl für zerstörte Front- und Heckscheiben von Privat-PKW, aber auch für Firmen-PKW sowie für unbrauchbar gewordene Fahrräder und Lastenräder beantragt werden.

Private und Gewerbetreibende stark betroffen

„Vor allem in Ebelsberg und Pichling sind viele Privatpersonen und Gewerbetreibende von den schweren Hagel-Niederschlägen stark betroffen. Diese stehen nun nach starken finanziellen Belastungen durch die Corona-Pandemie vor einer zusätzlichen Herausforderung. Viele Menschen benötigen ihre Fahrzeuge dringend, um ihrer Arbeit nachgehen zu können. Rasche und unbürokratische Hilfe aus dem Solidaritätsfonds der Stadt sehe ich als absolut notwendig an“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger die Initiative.

„Als Wirtschaftsreferent ist es mir ein großes Anliegen, dass nicht nur betroffene Privatpersonen, sondern auch Wirtschaftstreibende diese Soforthilfe-Aktion nutzen können. Viele, vor allem kleine Unternehmen, können nicht auf ihre Firmenfahrzeuge verzichten, weshalb es besonders wichtig ist, diesen ehestmöglich unter die Arme zu greifen. Der einstimmige Beschluss im Stadtsenat ist ein weiterer Beleg für die konstruktive Zusammenarbeit der Linzer Stadtpolitik über Parteigrenzen hinweg, wenn es darum geht, große Herausforderungen zu bewältigen“, betont Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier.

„Feuerwehren haben Unglaubliches geleistet“

„Bei solchen Ereignissen ist es ganz wichtig, den betroffenen Bürgern rasch und unbürokratisch zu helfen. Die Stadt Linz hat wieder gezeigt, dass sie für ihre Bürger immer da ist. Ich möchte an dieser Stelle auch die Einsatzstärke der Berufsfeuerwehr und der vier Freiwilligen Feuerwehren hervorheben. Sie haben in den letzten Tagen Unglaubliches geleistet. Dafür gebührt ihnen ein großer Dank“, betont Sicherheitsstadtrat Michael Raml. 

„Linz ist eine solidarische Stadt“

„Linz hat in diesem Corona-Jahr gezeigt, dass wir eine solidarische Stadt sind, in der man sich gegenseitig hilft. Auch jetzt werden in diesem für alle bereits so belastenden Jahr Betroffene nicht allein gelassen, sondern von der Stadt unterstützt. Wichtig war mir, dass auch Hagelschäden an Fahrrädern und Lastenrädern in die Förderrichtlinien aufgenommen wurden, denn für viele Linzer ist das Rad ja das Fortbewegungsmittel Nummer eins“, so Umweltstadträtin Eva Schobesberger.  


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