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LINZ. Wie berichtet soll ein Verkehrskonzept für den Stadtteil Neue Heimat erarbeitet werden. Nun gaben die Stadt Linz und die FPÖ bekannt, dass das Konzept im Gemeinderat beschlossen wurde und die Arbeit daran im August beginnen wird.

Ab August soll an einem Verkehrskonzept für den Linzer Stadtteil Neue Heimat gearbeitet werden (Symbolbild). (Foto: Volker Weihbold)

Das Stadtteilverkehrskonzept für die Neue Heimat wurde in der Stadtsenatssitzung am 15. Juli auf den Weg gebracht. Im August soll das Verkehrsplanungsbüro Rosniak & Partner die Arbeit aufnehmen, Anfang September folgt die Einbindung der Anwohner. „Es ist sehr erfreulich, dass der zuständige Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein hier Fakten geschaffen hat. Der Linzer Süden und insbesondere die Neue Heimat stehen durch den steigenden Verkehr und die zunehmende Verdichtung vor großen Herausforderungen. Es ist wichtig und richtig, wenn die Verwaltung und Politik hier gemeinsam mit Experten und Anwohnern an nachhaltigen Lösungen arbeitet“, sagt die Obfrau der FPÖ Ortsgruppe Neue Heimat Gemeinderätin Ute Klitsch.

Berücksichtigung aller Mobilitätsformen

Laut Stadtrat Michael Raml (FPÖ), der Hein derzeit vertritt, soll das Verkehrskonzept das Gebiet zwischen den Straßenzügen Salzburger Straße/Siemensstraße/Neubauzeile und Bäckermühlweg umfassen. Darüber hinaus sollen die ampelgeregelten Kreuzungen in der Salzburger Straße mit ihren Nebenfahrbahnen sowie die Kreuzung Siemensstraße/Dauphinestraße/Seidelbastweg auf Möglichkeiten, den Verkehrsfluss zu verbessern, untersucht werden. Berücksichtigung sollen alle Mobilitätsformen finden.

Fertigstellung Anfang 2022 geplant, Kosten von 50.000 Euro

Die Lösungsmöglichkeiten für die Verkehrssituation sollen bis zum Jahresende in ein Konzept fließen und anschließend ein weiteres Mal den Bürgern vorgelegt werden. „Unser Ziel dabei ist, dass die Lebensqualität in der Neuen Heimat erhalten bleibt. Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen mitreden können“, betont Raml. Geplant ist die Fertigstellung des Konzepts, das als Basis für einen Gemeinderatsbeschluss dient, im ersten Quartal 2022. Laut Klitsch sei aufgrund der Größe des Betrachtungsgebiets und der beabsichtigten Tiefe der Untersuchungen mit Kosten von ca. 50.000 Euro zu rechnen. „Wenn wir eine gute und langfristige Lösung wollen, dann muss uns das auch etwas wert sein. So hat sich Vizebürgermeister Hein nicht nur für eine billige Symptombekämpfung entschieden, sondern setzt mit diesem Prozess auf innovative Verbesserungen mit einer nachhaltigen Wirkung“, ist Klitsch überzeugt.

Hintergrund des Konzepts ist, dass sich die Bürgerinitiative Weißdornweg an die Stadt Linz gewandt hat. Der Stadtteil ist eine beliebte Abkürzung für Autofahrer, die von der Siemensstraße zum Bäckermühlweg fahren wollen, und wächst zudem ständig. Aktuell ist der Bau von weiteren 120 Wohnungen einschließlich Tiefgarage geplant.


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