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Oberösterreich und Südtirol: „Es ist dann eine gute Freundschaft, wenn sie auch gepflegt wird“

Anna Stadler, 26.08.2021 18:56

LINZ/OÖ. Der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer und der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher haben anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Verbandes der Südtiroler in OÖ ein bilaterales Übereinkommen unterzeichnet, welches die Zusammenarbeit der beiden Regionen weiter stärken soll.

Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann Arno Kompatscher (Foto: Land OÖ/Mayrhofer)
  1 / 4   Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann Arno Kompatscher (Foto: Land OÖ/Mayrhofer)

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Land Oberösterreich und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol ist durch erfolgreiche Kooperationen und eine langjährige partnerschaftliche Freundschaft gekennzeichnet. Beide Länder verbinden nicht nur eine gemeinsame Geschichte, sondern auch kulturelle sowie sprachliche Gemeinsamkeiten. „Wir sind auch beide starke Wirtschaftsräume, die breit aufgestellt sind“, betont Stelzer. „Wir stehen auch wirtschaftlich vor ähnlichen Herausforderungen.“

Auf Einladung von Landeshauptmann Thomas Stelzer und anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Verbandes der Südtiroler in Oberösterreich besuchte der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher seinen Amtskollegen in Linz. „Wir haben gesehen, dass es viele Bereiche gibt, wo wir zusammenarbeiten können“, betont Kompatscher

Übereinkommen unterzeichnet

Beiden Landeshauptleuten ist es ein besonderes Anliegen, den bilateralen Dialog weiter fortzusetzen und die bestehenden Kooperationen für die kommenden Jahre zu intensivieren. Daraus resultierend wurde ein gemeinsames bilaterales Übereinkommen zwischen dem Land Oberösterreich und der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol erarbeitet und unterzeichnet. „Es gibt diese traditionell guten Beziehungen“, sind sich die Landeshauptmänner einig. „Es ist dann eine gute Freundschaft, wenn sie auch gepflegt wird.“

Von Kultur bis Biodiversität

Die Schwerpunkte des unterzeichneten bilateralen Übereinkommens liegen auf den Themen Föderalismus, Biodiversität und Bienenwirtschaft, Schüler- und Jugendaustausch sowie Kooperationen im Kulturbereich. „Es hat in der Vergangenheit bereits viele Projekte gegeben“, betonten die beiden bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. „Wir wollen das unterstützen, dass es diesen Austausch, auf kultureller, wie auch auf wirtschaftlicher Ebene weiter gibt.“


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