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LINZ. Die vorgeschlagene Schutzgebietkulisse OÖ 2030 entspricht einem langfristigen Plan zum Schutz der Natur und zur Umkehrung der Schädigung der Ökosysteme.

Natur und Landschaften in OÖ nutzen, entwickeln und bewahren Foto: Ray Park Stock Photo/shutterstock.com

Grüne Infrastruktur ist „ein geplantes Netzwerk wertvoller natürlicher und naturnaher Flächen, das so angelegt ist und bewirtschaftet wird, dass sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum ein breites Spektrum an unterschiedlichen Ökosystemdienstleistungen gewährleistet und die biologische Vielfalt geschützt ist.“ Dieses Netz an Grün- und Freiflächen trägt zu einer hohen Lebensqualität bei und fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung.

Ziel von Biosphärenparken ist es, ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen dem Schutz der biologischen Vielfalt, der Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und der Bewahrung der jeweiligen kulturellen Werte. In einem Biosphärenpark sollen Modelle für eine integrierte nachhaltige Entwicklung der Region erprobt und umgesetzt werden, die Umwelt und Biodiversität schützen.

Schutzgebiete sichern Artenreichtum und Biodiversität im Lebensumfeld der Menschen, bieten Rückzugsräume und schaffen einen ökologischen Verbund. Zudem bieten Schutzgebiete und geschützte Landschaftsbereiche  Naherholung, ermöglichen Bewegung und Ausgleich und steigern das psychosoziale Wohlbefinden. Geschütze Landschaftsräume wirken Umweltbelastungen wie beispielsweise Staub entgegen, sichern den Luftaustausch und offerieren Ruhezonen.

Schutzgebiete und geschützte Landschaftsräume steigern die touristische Attraktivität von Landesteilen, ermöglichen Naturerfahrung und Erlebnisse in intakten Naturräumen. Sie bieten Lebensqualität, Wohlbefinden und schaffen Identifikation.

Eine Grüne Infrastruktur muss Teil einer effizienten Raumplanung sein. „Es geht um das Gesicht Oberösterreichs 2030, es ist wichtig, dass man fixe Festlegungen für Bauland und Grünland macht.“ so der OÖ. Umweltanwalt Dr. Martin Donat und fügt hinzu: „Auch für die Wirtschaft ist es wichtig, festzulegen wo „Tabu-Bereiche“ sind“.


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