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LINZ. Die Siedlung in der Linzer Spaunstraße besteht aus ein- und zweistöckigen Häusern. Dass nun mitten in der Siedlung ein viergeschossiger Wohnblock errichtet werden soll, stößt bei den Anwohnern auf Widerstand.

V. li.: Rudolf Wolf, Bernhard Baier, Victoria Langbauer, Erich Lanzendörfer (Foto: Linzer Volkspartei)

Mit einer Unterschriftenaktion unterstützt die Linzer Volkspartei in Scharlinz nun die Anrainer gegen das geplante Bauvorhaben. „Dieses Projekt würde den Charakter des Viertels völlig verändern und darf daher nicht umgesetzt werden“, so Victoria Langbauer, Ortsparteiobfrau der Volkspartei Scharlinz.

Die Ennser Firma Lauriacum hat in der Spanstraße Grundstücke erworben, um hier ein neues Gebäude zu errichten. Für das Gebäude gibt es bereits eine Baubewilligung und das, obwohl es die angrenzenden Gebäude um zwei Stockwerke überragen würde. Die beiden obersten Geschosse sind in den Bauplänen als Emporen angeführt. Für die Anwohner macht dies aber keinen Unterschied, schließlich würde die Bezeichnung nichts an der Höhe der Gebäude ändern.

Bereits 400 Unterschriften

Nachdem sich eine Gruppe von Anrainern ohne Erfolg an Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Markus Hein gewandt hat, unterstützen wir nun mit einer Unterschriftenaktion die Anrainer und Nachbarn. Jetzt sind die Herren Luger und Hein gefordert und können sich nicht mehr einfach abputzen“, so Victoria Langbauer, Initiatorin der Unterschriftenaktion. Nach zwei Wochen haben sich bereits 400 Menschen mit ihrer Unterschrift gegen das neue Projekt ausgesprochen.


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