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LINZ/OÖ. „Oberösterreich führt im österreichweiten Ranking der Corona-Neuinfektionen. Eine traurige Spitzenposition, der man schleunigst entgegenwirken muss“, sieht Ärztekammer OÖ-Präsident Peter Niedermoser auch die Landespoltik in der Verantwortung.

Ärztekammer OÖ-Präsident Peter Niedermoser (Foto: Volker weihbold)
Ärztekammer OÖ-Präsident Peter Niedermoser (Foto: Volker weihbold)

„Das Thema muss bei den aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen einen großen Stellenwert einnehmen“, so Niedermoser.

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 208,3 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt Oberösterreich im Bundesländer-Vergleich an der Spitze. „Daher muss die Politik nun klare Schritte zur Eindämmung der Pandemie setzen“, sagt Peter Niedermoser auch in Richtung der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen im Land.

Wien verschärfte Maßnahmen zuletzt

„Es kann nicht unser Ziel sein, in diesem Ranking spitze zu sein“, sagt der OÖ-Ärztekammer-Präsident. Er fordert die Landespolitik daher auf, sich etwa Wien (Inzidenz bei 156,1) als Vorbild zu nehmen. Dort wurden die Corona-Maßnahmen zuletzt im Sinne der allgemeinen Sicherheit drastisch verschärft. „Dieser unschönen Entwicklung bei den Neuinfektionen muss schleunigst entgegengewirkt werden. Das liegt vor allem auch in der Verantwortung der Verhandlungsteams“, sagt Niedermoser in Richtung Landespolitik.

„Die Ärztinnen und Ärzte setzen hier sehr großes Vertrauen in die Politik“, sagt der OÖ-Ärztekammer-Präsident.


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