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LINZ. Mit Jänner 2022 tritt Günther Gratzl neu in die Geschäftsführung der Plastrans Petrochemicals ein. Das Linzer Unternehmen ist spezialisiert auf Ein- und Verkauf von Kunststoffen für die Industrie.

Gu?nther Gratzl ist neuer Co-Managing Director bei Plastrans. (Foto: Plastrans)
Gu?nther Gratzl ist neuer Co-Managing Director bei Plastrans. (Foto: Plastrans)

Mit Jänner 2022 komplettiert Günther Gratzl (36) neben Mario Loidl die neu aufgestellte Geschäftsführung des Linzer Kunststoffunternehmens Plastrans. Das 1991 gegründet und auf die Distribution von Kunststoffen spezialisiert Unternehmen beschäftigt derzeit 38 Mitarbeiter und unterhält Niederlassungen in 5 EU-Staaten. Gratzls Agenden als Co-Managing Director betreffen die Bereiche Operations, Human Resources und Innovations. „Plastrans soll Qualität leben. Wir müssen nach außen tragen, dass wir ein verlässlicher Partner sind, der Vereinbarungen einhält – und zwar vom Beginn bis zum Ende der Abwicklung. Liefertermine einzuhalten, stellt in der aktuellen wirtschaftlichen Situation eine der größten Herausforderungen dar“, freut sich Gratzl über die neue Herausfoderung.

Karrierestart bei Agrana

Nach absolvierter Chemie-HTL führten die Wege des gebürtigen Wieners bereits früh nach Oberösterreich: Günther Gratzl studierte Wirtschaftsingenieurwesen - Technische Chemie an der Johannes Kepler Universität Linz und promovierte im Fachbereich Chemie. Seine berufliche Karriere begann wiederum in Niederösterreich beim Nahrungsmittel- und Industriegüterkonzern Agrana am Standort Gmünd, wo er die Industrie-Branche von der Pike auf lernte. Beginnend als Management-Trainee, durchlief Gratzl die Agrana-Management Akademie und stieg bis zum Produktionsleiter und schließlich stellvertretenden Werksleiter auf.

In seiner neuen Rolle will er das Thema Nachhaltigkeit in den Vordergrund rücken. „Plastrans muss sich auf die Zukunft vorbereiten und ganzheitlich denken. Die gesamte Handelskette spielt hier eine Rolle. Insbesondere müssen wir uns die Frage stellen, wo die Rohstoffe herkommen und wie sie verwendet werden. Nur durch diese gesamtheitliche Betrachtung erzielen wir ein nachhaltiges Wirtschaften“, zeigt sich Gratzl überzeugt.

Bio-basierte Materialien als Zukunft

Bereits jetzt bietet Plastrans Petrochemicals bio-basierte und recycelte Materialien an, wenngleich es in diesen Bereichen noch viel Luft nach oben gibt: „Die Zukunft liegt mit Sicherheit in bio-basierten und recycelten Rohstoffen. Hier liegt definitiv eine Wachstumsschiene. Es ist in diesen Bereichen aber noch einiges an Entwicklungsarbeit zu leisten. Global gesehen gibt es leider noch kein zufriedenstellend funktionierendes Recycling-System – ganz zu schweigen von breit verfügbaren Bio-Kunststoffen, die am Markt mithalten können. Die Weiterentwicklung in diesen Bereichen ist ein laufender Prozess, von dem in den kommenden Jahren noch einiges zu erwarten sein wird. Plastrans  muss mit dieser Entwicklung am Puls der Zeit mitgehen und das Angebot laufend mit innovativen Produkten erweitern um auch weiterhin als einer der Vorreiter zu agieren“, betont Günther Gratzl.

Über Plastrans

International renommierte Konzerne wie Total Energies, Rompetrol und Veolia zählen zu den Kooperationspartnern des vom Verwaltungssitz in Linz aus agierenden Powerhouse. Plastrans handelt im Einklang mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen und hat das Ziel bis 2030 einer der führenden Anbieter für biobasierte Polymere in Europa zu werden.


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